Jahrgang 
1928
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ſiedlungsgeographiſcher Tatſachen. Viel Anregung gab u. a. die Beſichtigung der im Murg gebiet errichteten Waſſerkraftanlagen. In der Abſicht, das Waldgebirge des Schwarzwalds als ſelbſtändigen Lebensraum vom Umland abzuheben, wurde noch den offenen, agrariſchen Muſchelkalkflächen des oberen Gäus ein Beſuch abgeſtattet. Wohlbehalten und mit reichem Gewinn kamen die Klaſſen am 10. und 11. September nach Darmſtadt zurück. An den Reichsjugendwettkämpfen beteiligten ſich 234 Schülerinnen. Davon erhielten 170 die Urkunde des Deutſchen Reichsausſchuſſes, 19 Schülerinnen wurde die Ehrenurkunde des Reichs präſidenten zuerkannt. Dies waren: In Gruppe 1(01 bis O1I) Tilli Fiſcher(O I1), Gertrud Lenhardt(OIIa), Eva Heidebroek(UI2); in Gruppe 2(UII und Kl. II) Irmgard Matzelt(IIb), Gretel Niebel(IIa), Maria Franz(IIc), Annemarie Schwab(UII1), Annelieſe Schmidt(UII2), Elfriede Hebeſtreit(IIc); in Gruppe 3(Kl. III und IV) Lizzie Heſſenfeld (IIIa), Friedel Flickinger(IV b), Luiſe Niebel(IIIa), Käte Boßler(IV b), Johanna Umlauft (IV1), Emmi Bach(IIIa), Ilſe Becker(IIIa), Erika Walz(IIIa), Annemarie Beck(IIIc), Giſela Schäfer(IIIb). Wegen der Hitze wurde am 17. Juni, 5. und 15. Juli, 1. und 2. September der Unterricht in der letzten Vormittagsſtunde und am Nachmittag ausgeſetzt. Zur Ausübung des Winterſports wurde der Nachmittag am 20. Dezember freigegeben. Am 23. Februar beſuchte die Oberſekunda 3 Schwetzingen und Speyer. Am 6. und 7. März machte die Oberprimal nach beſtandener Reifeprüfung unter Führung von Prof. Sandmann und Frl. Dr. Eckler einen Ausflug nach Würzburg.

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