Jahrgang 
1917
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Bei einem internen Schwimmfeſt in Höchſt a. M. am 20. Juli 1916 erhielten folgende Schüler Preiſe:

1. Knabenbruſtſchwimmen(50 m): Kalbfleiſch, IIIb 2. 1. Preis, 2. Juniorbruſtſchwimmen(100 m): Groebe, 1b 2. 14. 3. Jugendjuniorſchwimmen(100 m): Wißner, 1b 2. 1. Schmidt, Ib 3. 2. 4. Knabenſchwimmen(50 m): Kalbfleiſch, V. 1. 5. Juniorrückenſchwimmen(50 m): Bartling, la2. 2 6. Knabenſchwimmen(50 m): Dingeldey, IIIb 2. 1

7. Städtejugendlageſtafette(4= 50 m): Wißner, lb 2. Kalbfleiſch, IIb 1. ½ 1. Schmidt, 1b 3. 8. Städtejuniorlagenſtafette(4 50 m): Wißner, 1b 2. 1. Beim Nationalen Schwimmfeſt in Frankfurt a. M. am 29. Oktober 1916: Juniorrückenſchwimmen: Schmidt, Ib 3. 1. Preis, Jugendſtafette: Schmidt, Ib 3. 1. Glakette). Arbeitsſtunden. Seit Auguſt 1896 ſind auf Anregung aus Elternkreiſen Arbeitsſtunden für die Schüler von Vorſchulklaſſe III bis Obertertia einſchl. eingerichtet. Im verfloſſenen Schul⸗ jahr wurden dieſe von 107 Schülern beſucht, die zuletzt in 7 Abteilungen getrennt waren. Einer Anzahl unbemittelter Schüler wurden dabei Freiſtellen gewährt.

6. Schulfeierlichkeiten.

Am Geburtsfeſte unſeres Großherzogs und an dem unſeres Kaiſers fanden Feierlichkeiten in den einzelnen Klaſſen ſtatt, da uns ein entſprechender Saal nicht zur Verfügung ſtand.

Gelegentlich des 25 jährigen Regierungsjubiläums unſeres Großherzogs wurde in der Turnhalle für die Unterprimen und Oberſekunden eine Feier abgehalten, bei der Herr Prof. Hohenſtein die Feſtrede hielt.

Der Seeſieg am Skagerrak wurde durch Ausſetzen des Unterrichts gefeiert.

An den Kommandanten S. M. S.Heſſen, Herrn Kapitäu z. S. Bartels, der mit ſeinem Schiffe an dem Kampfe ruhmvollen Anteil genommen hatte, wurde ein Glückwunſch⸗ telegramm geſandt, auf das folgende Antwort einging:

Für Ihre tiefempfundenen Worte des Glückwunſches ſende ich Ihnen und allen Angehörigen des Realgymnaſiums zugleich im Namen der Beſatzung herzlichen Dank.

gez. Bartels, Kptn. z. S., Kommandant S. M. S.Heſſen.

7. Die Schüler.

Im verfloſſenen Jahr hatte die Anſtalt den Tod zweier lieber Schüler zu beklagen: Heinz Schwan(V. IIIb.) ſtarb am 23. Mai 1916 und Willi Wolf(Illla 3.) am 8. Juni 1916. Ihre Klaſſenkameraden gaben ihnen das letzte Geleite und widmeten ihnen Kranzſpenden.

Vom 21. Auguſt bis 1. September 1916 und am Schluſſe des Schuljahres fanden Reife⸗ prüfungen für Nichtſchüler ſtatt. Bei ſämtlichen während des Schuljahres abgehaltenen Reife⸗ prüfungen hatte der Direktor den Vorſttz.

Die Erträge der Eduard Hublitz⸗Stiftung und der Oskar von Hutier⸗ Stiftung fanden ſatzungsgemäße Verwendung.

Die aus Mitteln der Klunk⸗ und anderer Stiftungen zu vergebenden Ehrengeſchenke wurden für das Schuljahr 1916/17 verliehen an die Schüler: