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Die feierliche Entlaſſung fand am 24. März im Feſtſaale der Turngemeinde nach folgender Vortragsordnung ſtatt: 1. a) Adagio von Mozart. Schülerorcheſter. b) Menuett von Boccherini. Schülerorcheſter. 2. Deklamationen: a)„Was hat mir der liebe Gott alles gegeben“ von Reinick.(K. Reitinger V. IIb.). b)„Das kann ich nicht!“ von Dittmar.(E. Nohl V. IIIb.). c)„Die Finger“ von Enslin.(E. Waitz, W. Seipp, K. Colmar, V. v. Truchſeß, K. Bopp und E. Schmidt V. 1b.). 3. Lieder für Sopran und Alt: a)„Heimweh“ von Bérat. b)„Jägerluſt“ von Weber. 4. Deklamationen: a)„Des deutſchen Knaben Zukunftspläne“ von Mönch.(W. Zinſel VI. 2.). b)„Hoffnung“ von Geibel.(S. Humpoletz VI. 1.). c)„Sonntags am Rhein“ von Reinick.(G. Walz V. 1.). „Friedrich Rotbart“, Chor mit Orcheſterbegleitung von Podbertsky. Biologiſcher Vortrag: Der Luſtdruck im Tierleben.(R. Braun la. 1.) Cornelius⸗Marſch von Mendelsſohn. Schülerorcheſter. Chemiſcher Vortrag: Schlagende Wetter.(H. Zimmermann. F. Weimar la. 2.). Romantiſcher Feſtzug von Humperdinck. Schülerorcheſter. .Deklamationen: a)„Michel, horch, der Seewind pfeift!“ von Schwab.(F. Andreß VI. 3.). b)„Deutſches Flottenlied“ von Siebs.(F. v. Müller IV. 3.). c)„Volkers Nachtgeſang“ von Geibel.(O. Hauske lIa. 2.). 11.„Siegesgeſang der Deutſchen nach der Hermannsſchlacht“, Chor mit Orcheſterbegleitung von Abt. 12. a) On Körners death.(H. Frick 1b. 1.) b)„Die Helden von U 3“ von F. v. Oſtini.(S. Stern Ib. 1.). 13. Entlaſſung der Abiturienten durch den Direktor. 14.„Deutſcher Treueſchwur“ von Kiſtler, Schülerorcheſter. 15.„Landerkennung“, Chor mit Orcheſterbegleitung von Grieg.
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Im verfloſſenen Jahre hatte die Anſtalt den Tod zweier lieben Schüler zu beklagen. Es
waren dies Oskar von Hutier aus IIIb. 1. Hermann Treiber aus V3.
Im Namen der Anſtalt wurden an ihrem Grabe Kränze niedergelegt.
Auch der Beerdigung nunſeres früheren Schülers Kapitänleutnant L. Fiſcher wohnten der Unter⸗ zeichnete und mehrere Lehrer der Anſtalt bei. Gelegentlich der Entlaſſungsfeier der diesjährigen Abiturienten gedachte der Direktor des heldenmütigen Führers der U 3, der bei dem Unglück ſeines Unterſeebootes in treuer Pflichterfüllung den Tod fand, und ſtellte ihn den ſcheidenden Schülern als leuchtendes Vorbild der Treue, der Vaterlandsliebe und der Pflichterfüllung dar.
Der Betrag der Karl Wilhelm Schultz⸗Stiftung wurde in 1910/11 teils zu wiſſen⸗ fchaftlichen und künſtleriſchen Zwecken, teils zur Unterſtützung bedürftiger Schüler verwendet.


