Hofbuchhandlung:„25 Jahre deutscher Zeitgeschichte, 1872— 1897(Jubiläumsschrift); von der Schulabteilung des Grossh. Ministeriums: Büchmanns Geflügelte Worte, 19. Aufl. Berlin 1898; von der Grossh. Technischen Hochschule dahier: Das Programm für 1898/99; Dr. W. Nagel, die Entwickelung der Musik in Frankreich und England, Berlin 1898; Dr. W. Vaubel, der Benzolkern, Leipzig 1898; von Herrn Prof. Dr. Ihne: seine Schriften: Phaenologisches, 1896; Zur Phaenologie von Coimbra, Coimbra 1898; Uber phaenologische Jahreszeiten 1895; von Herrn Prof. Dr. K. Lindt durch gütige Vermittlung des Herrn Rechtsanwalts Dr. E. E. Hoffmann: Thukydides, ed. G. Böhme, 2 Bde.; von Herrn Seminardirektor D. Weiffenbach im Auftrag des Grossh. Oberkonsistoriums: Denkschrift des evangelischen Predigerseminars zu Friedberg für 1887— 1897, Friedberg 1898; von mehreren Verlagsbuchhandlungen: Werke ihres Verlags; von Herrn Bankier Apelt aus Halle, dem Vater eines ehemaligen Schülers, einen Geldbetrag zur Verwendung für bedürftige Schüler.
Wir sagen allen gütigen Gebern auch an dieser Stelle verbindlichsten Dank.
Nach Abschluss vorstehender Zusammenstellung überreichten uns die diesjährigen Abiturienten eine namhafte Geldsumme als Grundstock eines Fonds für Beschaffung einer Schulfahne. Sie haben damit einen erfreulichen Beweis von Anhänglichkeit an die Schule gegeben, der hoffentlich zur Nacheiferung anspornt. Auch ihnen sei hiermit herzlich gedankt.
H. Bekanntmachungen und Bitte.
Anmeldungen zum Eintritt in das Neue Gymnasium werden Samstag den 8. April I. J. vormittags von 9 Uhr an entgegengenommen.
Die aufzunehmenden Schüler haben einen amtlichen Geburtsschein mit unterstrichenem Rufnamen, einen Impfschein und ein Abgangszeugnis der seither besuchten Schule vorzulegen.
Auswärtige Schüler bedürfen zur Wahl der Wohnung der Genehmigung des Direktors.
Der Unterricht beginnt Dienstag den II. April I. J. vormittags 8 Uhr.
An die Eltern unserer Schüler richten wir die ergebene Bitte, sich in allen Angelegen- heiten der Schule, in denen ihnen eine Aufklärung wünschenswert erscheint, vertrauensvoll an uns zu wenden. Der unterzeichnete Direktor weiss sich mit allen seinen Amtsgenossen in der UÜberzeugung einig, dass offene Aussprache zwischen Eltern und Lehrern für die Schüler nur von Vorteil sein kann. Doch nötigt uns die Erfahrung, darauf hinzuweisen, dass während ihrer Unterrichtszeit die Lehrer nicht zu sprechen sind. Wir empfehlen daher zur Vermeidung von Fehlgängen, eintretenden Falles durch die Schüler vorher mündlich anfragen zu lassen. zu welcher Zeit Besuch empfangen werden kann. Der Direktor ist in der Regel zwischen 10 und 12 Uhr vormittags zu sprechen.
Dis Grossherzogliche Direkticn des Jeuen Gymmasiums. Nodnagel.


