Jahrgang 
1931
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I. Der Unterricht.

1. Behandelter Lehrſtoff. Wir beſchränken uns darauf, die Üüberſchriften der deutſchen Aufſätze anzugeben.

Ia 1. 1. a) Wallenſteins Schwanken. b) Buttlers Verrat an Wallenſtein. 2. Die Räumung des Rheinlandes ein Schritt zur deutſchen Freiheit. 3. Straßburg, der entſcheidende Wendepunkt in Goethes künſtleriſcher Entwicklung. 4. a) Die ſeeliſchen Stimmungen des Goetz nach ſeiner Gefangennahme. b) Die Saalburg, ein Bild römiſchen Lebens im germaniſchen Grenzland. c) Bilder deutſchen Lebens aus demGötz von Berlichingen. 5. Der Seelenkampf der Iphigenie. 6. Reifeprüfungsaufſätze: a) Der Goethe desGoetz und derIphigenie. b) Einzelglück und Staatswohlfahrt in HebbelsAgnes Bernauer. c) Die deutſchen Minderheiten in Europa vor und nach dem Weltkrieg. d) Urſachen der Arbeitsloſigkeit.

Ia 2. 1. a) Darmſtadt als Feſtſtadt(Beobachtungen und Betrachtungen). b) Die Weltmeiſter⸗ ſchaften der Studenten. c) Zeppelinlandung in Darmſtadt. d) Volk und Staat derSieben Aufrechten. 2. Iſt Goethes Iphigenie auf Tauris wirklich ein griechiſches Schauſpiel? 3. Selbſtgewähltes Thema. 4. Wie entſteht der tragiſche Konflikt in Hebbels Herodes u. Marianne? 5. Reifeprüfungsaufſätze: a) Das Weltbild in Hebbels Herodes und Marianne. b) Welche Bedeutung hat derBalkan für die politiſche Geſchichte Europas in den letzten hundert Jahren? c) Verkehrsmittel in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. d) Kollektive Bildung..

Ib 1. 1. Wandern und Schauen(Hausaufſ., Rahmenthema). 2. Die Eigenart des Volkslieds in Sprache und Stil, an ſelbſtgewählten Beiſpielen erläutert. 3. Inhaltsangabe und Gliederung einer Ab⸗ handlung(Behaghel, geſchriebene und geſprochene Rede). 4. Schillers GedichtHektors Abſchied, ver⸗ glichen mit Homers Ilias VI. 369 502. 5. a) Das Ideal der atheniſchen Demokratie(nach der Leichen⸗ rede des Perikles). b) Die Darſtellung des Todes in antiker und deutſcher Kunſt. 6. a) Bilder und Szenen aus unſrer Landheimwoche. b) Sehenswürdigkeiten meiner Heimat.

I b 2. 1. a) Worin beſtehen die Vorzüge unſrer Heimatſtadt Darmſtadt? b) Neuzeitliches Reiſen. c) Freuden und Nutzen des Wanderns. 2. a) Welche Bedeutung hat für die Handlung in Leſſings Emilie Galotti der Gang des Prinzen zur Meſſe? b) Wie beſtätigt ſich die Charakteriſtik, die die Korinther von den Athenern(Thuk. I. 70) geben, bei ihren Unternehmungen? 3. a) Neugier und Wiß⸗ begier. b) Charakteriſtik einer Perſon in GoethesHermann und Dorothea). c) Wer lange bedenkt, der wählt nicht immer das Beſte. 4. Selbſtgewähltes Thema(Hausaufſatz). 5. a) Die Sturm⸗ und Drangperiode, eine literariſche Revolution. b) Die Größe des atheniſchen Staates nach der Leichenrede des Perikles. 6. a) Die Bedeutung der geographiſchen Lage. b) Avdεν 2riꝓραp aoa 77) räο.

II a 1. 1. Der Einfluß der römiſchen Kultur auf die Germanen im Lichte des Lehnworts. 2. Der Sinn der Landheimbewegung. 3. Rethels Tod als Würger und Tod als Freund. 4. Hagen im Nibe⸗ lungenlied(Hausaufſatz). 5. Treue und Treuloſigkeit in GoethesGötz von Berlichingen. 6. Die beiden Kurfürſten in KleiſtsMichael Kohlhaas.

IIa 2. 1. a) Was treibt den Menſchen in die Ferne? b) Welche Forderungen ſtelle ich an ein Schullandheim? c) Die Umgeſtaltung des modernen Verkehrs durch Kraftwagen und Flugzeug. 2. a) Sieg⸗ frieds Jugend und ſein erſtes Erſcheinen in Worms(nach dem Nibelungenlied). b) Freigewähltes Thema (Erlebnis oder Beobachtung). 3. a) Die Burgunden bei Rüdiger v. Bechelaren. b) Rüdigers ſchwerer Kampf zwiſchen Freundſchaft und Mannespflicht. c) Warum nennt das Nibelungenlied Rüdigervater aller tugende? 4. a) Die Ströme und ihre Bedeutung für die Kultur. b) Warum iſt gerade der Rhein den Deutſchen ſo lieb? 5. a)Denn die Elemente haſſen das Gebild von Menſchenhand. b) Freige⸗ wähltes Thema. 6. a) Worin zeigt Walther von der Vogelweide ſeine vaterländiſche Geſinnung? b) Das Chriſtentum und die Vaterlandsliebe Walthers von der Vogelweide.(1, 2, 3 und 5 ſind Klaſſenaufſätze.)

IIb 1. 1. Wie wir im Landheim Theater ſpielten(Kl. a). 2. a) Bilder von den Wettkämpfen der Studenten. b) Von meiner Sommerreiſe. c) Die Landung des LuftſchiffesGraf Zeppelin in Darmſtadt(Kl. a). 3. Betrachtungen über den LehrfilmSimba, der König der Tiere(Kl. a). 4. Anton Wohlfahrt in der Schule des Lebens(nach G. Freytags RomanSoll und Haben)(Kl. a). 5.Tand, Tand iſt das Gebilde von Menſchenhand!(Kl. a.) 6. Die Bürger in HeyſesKolberg(H. a). 7. Selbſt⸗ gewähltes Thema(Kl. a). 8. a) Ein Brand einſt und jetzt(Betrachtungen im Anſchluß an Schillers Glocke). b) Ein Rundgang durch Darmſtadt mit meinem zu Beſuch weilenden Freunde(Kl. a).

IIb 2. 1. Unſere Heimat(Hausaufſatz). 2. Ein Wanderer blickt in die Heimat. 3. Ein Brand. 4. Die geographiſchen Grundlagen der deutſchen Heimat(Hausaufſatz). 5. Der Schwur der Eidgenoſſen. 6. Wie beweiſt Johanna ihre göttliche Sendung(Hausaufſatz). 7. Selbſtgewähltes Thema. 8. Das letzte Recht IDausauffſa

IIIa. 1. a) Einladung eines Freundes nach..(Antwort auf einen Brief). b) Ein Ausbruch des Ätna(nach einem Bild). 2. Die Halligbewohner, ein Muſter der Heimatliebe. 3. a) Mein Schulweg. b) Sportkämpfe um die Weltmeiſterſchaft der Studenten(Darmſtadt 1930). c) Zeppelin in Darmſtadt. 4. Vergeltung(nach der Ballade der Annette von Droſte⸗Hülshoff). 5. Wie die Kunde vom weſtfäliſchen

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