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T b. O.: Plato, Apologie u. Kriton. Thukyd. I von 40 bis zu Ende. Homer, Ilias I, III, IV, VI, VII 1—254, VIII, IX 1—429, X v. 255 z. E., XI bis 546, XII.
I b. H.: Lysias, or. 7, 12, 22, 24, 25. Homer, Ilias— V.
IIa. O.: Herodot, VII u. VIII 1— 26, 40— 64, 66— 72, 74— 96, IX 1— 90. Homer, Odyss. IX— XVII.
II a. H.: Homer, Odyss., Ges. 13— 20. Herod., lib. VI 1— 60.
II b. O.: Xenophon II, III, IV. Homer, Odyss. V, VI, VII, VIII.
II b. H.: Xenophon, Anab. lib. I cap. 1—7 wiederholt; cap. 8 u. 10, lib. II neu. Homer, Odyss. I u. II.
III a. O.: Xenophon, Anab. lib. I u. II bis cap. 6§. 15. Homer, Odyss. lib. I.
IIIa H.: Xenophon, Anab. lib. I cap. 1— 3.
C) Themata der deutſchen Auffätze in Prima.
Ta. O.(Dr. Bender): 1. Über den Einfluß der Entdeckungen auf die Entwickelung Europas. Der Moſes des Michel Angelo.— 2. Die Urſache des Abfalls der Niederlande(Klaflenarbeit).— 3. Erklärung von Gœthes Gedichten: Mahomets Geſang, Geſang der Geiſter über den Wafſern, Adler und Taube.— 4. Hat Karl I. von England ſein Schickſal verdient? Antonio Montuatino, ein Charalcher⸗«Der Lorbeerkranz iſt, wo er dir erſcheint, ein Zeichen mehr des Leidens als des Glücks.
Gottſcheds Verdienſt um die deutſche Litteratur( Klaſſenarbeit).— 6. Inwiefern iſt Antigone ein traribaher Charakter? Der Wächter in Sophokles' Antigone, ein Charakterbild. Inhalt und Bedeutung des Prologs im Himmel. Gœthes Elegie«Euphrofyne». Warum ſtudieren wir Geſchichte? — 7. Schillers Jugendentwickelung(Klaffenarbeit).— 8. Klopſtocks Verdienſte um die Entwickelung der deutſchen Litteratur(Maturitätsarbeit).
Ta. H.(Dr. Windhaus) Sommerſemeſter 1882: 1. Vorzüge und Mängel des Dramas Götz von Berlichingen.— 2. Worin unterſcheidet ſich der Charakter des Gœthe'ſchen Egmont von dem des hiſtoriſchen? Welchen Einfluß hat der Aufenthalt in Italien auf Gothes äſthetiſche Anſchauungen gehabt?— 3. Uber das Epigramm(Entſtehung, Begriff, Arten und Formen des Epigramms). Welchen Einfluß auf Gœthes Poeſie hat das Zufammenleben dieſes Dichters mit Schiller gehabt?(Klaffenarbeit.) — 4. Was verſteht man unter einem tragiſchen Charakter?(Maturitätsarbeit.)— Winterſemeſter 1882/83: 1. Wie hat ſich Homer den Schild des Achilles vorgeſtellt?— 2. Ist das Urteil, das Leſſing im 17. Litteraturbriefe über Gottſched fällt, unbedingt richtig?— 3. Welche Anlagen, Studien und UÜbungen ſind nach Cicero(de oratore) für einen guten Redner erforderlich?(Klaſfenarbeit.)— 4. Wie iſt Octavio Piccolominis Verhalten gegen Wallenſtein vom moraliſchen Standpunkte aus zu beurteilen?
I b. O.(Dr. Bender): 1. Kleiſts«Ciſſides und Paches» Inhaltsangabe. Die Sitten der alten Deutſchen.— 2. Friſch gewagt iſt halb gewonnen(Chrie).— 3. Einfluß der Römerzüge der fächſiſchen Kaiſer auf Deutſchland. Der Pfarrer von Grünaub oder«Luiſe», Charakteriſtik. Ubertragung eines Hebel'’ſchen Gedichts(nach freier Wahl) ins Hochdeutſche.— 4. Paul Werner(Klafſenarbeit).—
5. Warum iſt Sicilien im Altertum und Mittelalter ein ſo viel begehrtes Gebiet gewefen?(Klaffen- arbeit.)— 6. Inhaltsangabe von Leffings Abhandlung:«Wie die Alten den Tod gebildetꝰ.
Ib. H.(Dr. Schädel): 1. Warum iſt den Römern die Unterwerfung Germaniens nicht gelungen?— 2. Leben und Charakter Mortimers, Brief des Biſchofs von Roffe an den Kardinal Karl v. Lothringen.— 3. Wo viel Licht iſt, da iſt auch viel Schatten.— 4. Noch nicht beſtimmt.


