Jahrgang 
1914
Einzelbild herunterladen

10

e) Dr. med. Karl Koepke, geb. 27. Dezember 1876 zu Magdeburg, beſuchte das dortige Dom⸗ gymnaſium. 1895 Abiturientenexamen. 1899 in Greifswald zum Dr. med. promoviert, 1900 med. Staats⸗ examen beſtanden. 1907 in Darmſtadt niedergelaſſen. Wohnung: Kiesſtraße 20.

Als Volontäre und zur weiteren Ausbildung waren unſerer Anſtalt zugewieſen:

a) Aſſeſſor Hermann Rudolph, geb. 6. Juni 1887 zu Michelſtadt, beſuchte die dortige Realſchule und dann die Oberrealſchule zu Darmſtadt. Er ſtudierte von 1906/8 in Darmſtadt, 1908/9 in München und 1909/11 in Gießen, wo er im Februar 1911 die Lehrbefähigung in Phyſik, Geographie und Mathe⸗ matik erwarb. Beide Vorbereitungsjahre erledigte er am Realgymnaſium zu Darmſtadt, wurde Oſtern 1913 zum Aſſeſſor ernannt. Von Oſtern bis Herbſt 1913 war er an der Eleonorenſchule und trat am 1. Oktober 1913 beim Militär ein. Wohnung: Erbacher Straße 61.

b) Aſſeſſor Wilhelm Roth, geb. 31. Juli 1887 zu Jugenheim a. B., ſtudierte 1906/10 in Heidel⸗ berg, Bonn und Gießen, beſtand das Staatsexamen im Sommer 1910. Das erſte Vorbereitungsjahr legte er am Realgymnaſium zu Mainz, das zweite an der Realſchule zu Heppenheim zurück. Seit 1. Oktober Whne Lehramtsaſſeſſor und ſeit Herbſt 1913 an der Eleonorenſchule. Am 29. Januar 1914 nach Neu⸗

ſenburg. c) Referendar Karl Wißmann, geb. 27. Juli 1888 zu M.⸗Gladbach(Regbez. Düſſeldorf), beſuchte das Neue Gymnaſium zu Darmſtadt bis Oſtern 1907, ſtudierte von 1907 1911 in Gießen und erwarb ſich die Lehrbefähigung im Latein, Griechiſch und Deutſch. Von Herbſt 191112 leiſtete er ſein Seminar⸗ jahr am Neuen Gymnaſium zu Darmſtadt ab, diente von 191213 im Inf.⸗Regt. 115 und iſt ſeit 1. Oktober 1913 an der Eleonorenſchule tätig. Wohnung: Kranichſteiner Straße 52.

d) Referendar Ludwig Starck, geb. am 21. April 1887 zu Hahn(Kr. Darmſtadt), beſuchte die Höhere Bürgerſchule zu Pfungſtadt und die Oberrealſchule zu Darmſtadt, ſtudierte von 1906 1912 in Gießen, wo er die Lehrbefähigung für neuere Sprachen und Deutſch erwarb, gehörte bis Oſtern 1913 dem Seminar der Liebigs⸗Oberrealſchule an und war bis Herbſt 1913 an der Eleonorenſchule tätig. Seit 1. Oktober 1913 iſt er Einj.⸗Freiwilliger im Inf.⸗Regt. 115. Wohnung: Dieburger Str. 2I.

e) Referendar Dr. Hans Stichel, geb. 31. Dezember 1889 zu Darmſtadt, beſuchte das Realgym⸗ naſium daſelbſt, ſtudierte von 1908 1912 an der Univerſität Gießen und erwarb die Lehrbefähigung im Franzöſiſch, Engliſch und Deutſch. Sein Seminarjahr leiſtete er an der Liebigs⸗Oberrealſchule ab und iſt ſeit Oktober 1913 an der Eleonorenſchule beſchäftigt. Wohnung: Wienersſtraße 73.

III. Schüler.

S. 5 Von den Schülerinnen waren am 15. Mai 1913 5* nach dem nach dem Wohnſitz 2 5 5 Glaubachbekenntnis der Eltern nach dem Alter Klaſſen. 3 5 5,,, 58 8 5 8 5 8 älter als normal, EA 5 2 88 8 58 88 8 und zwar um 23 8e e 2 S 5 5 E[ 3 ee esͤidn. 8 258= 5 3S5 2 3 Fahr Jahre Mehre X. 37 3 28 9 37 3 3 IX. 29 2 23 1 5 28 1 27 2 VIII. 29 24 5 27 1 1 27 2 VII. a 25 1 3 19 2 4 20 5 19 4 2 VII. b 26 3 2 19 1 6 19 7 23 3 VI. a 21 2 19 2 17 3 1 18 2 1 VI. b 22 1 16 2 4 19 3 20 2 V. 34 2 3 26 2 6 29 4 1 25 8 1 IV. 29 4 1 24 3 2 22 7 23 5 1 III. 32 2 24 7 1 27 5 27 5 II. 22 17 2 3 18 3 1 19 3 I. 19 2 1 15 2 2 11 8 17 2 L. S.I. ¹ 4 42 6 u40 8 39 5 4 P. S. I. 26 3 23 1 2 25 1 18 6 2 Summa399 12 23 319 16 63 1 339 56 3 1 336 52 11