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C. Turnen.
Die Gymnasialklassen besuchten im Sommer 555, im Winter 560 Schüler. Von diesen waren befreit:
Vom Turnunterricht überhaupt: Von einzelnen Ubungsarten:
Auf Grund äörztlichen Zeugnisses..... im Sommer 76, im Winter 130 im Sommer 20, im Winter 14
Also von der Gesamtzahl im Sommer 13,60%, im Winter 23,21% im Sommer 3,6%, iu Winter 2,5%
Es bestanden für die 17 Klassen des Gymnasiums 10 Abteilungen: 1. O.!, U. IA und U. I B, 2. O. II A und O. II B, 3. U. II A und U. II B, 4. O. III A und O. III B, 5. U. III A und U. IIl B, 6. IVVA und IVVB, 7. VA, 8. VB, 9. VI A, 10. VI B. Zur kleinsten von diesen gehörten im Sommer 40(VA), im Winter 34(VB); zur größten (IVA und IV B) im Sommer 64, im Winter 55.
Die UÜbungen in der I. und 2. Klasse der Vorschule bestanden in Marsch- und Freiübungen, sowie im Turnspiel.
Es waren für den Turnunterricht der Gymnasialklassen insgesamt 30 Stunden angesetzt. Ihn erteilten im Sommer in den Klassen O. I bis U. II Professor Heinrich, in O. III bis IV Vorschullehrer Quandt, in V Kandidat Mankiewicz, in VI Vor- schullehrer Pautsch; im Winter in l und U. II Professor Heinrich, in O. III bis IV Vorschullehrer Quandt, in O. Il und V Kandidat Holzapfel und in VI Vorschul- lehrer Pautsch.
Für das Turnen im Freien steht der geräumige Schulhof, für das Turnen im geschlossenen Raume die zum Gymnasium gehörige, an den Schulhof sich an- schließende Turnhalle zur Verfügung.
In den Turnstunden wurden außer den Gerät-, Frei- und Ordnungsübungen die Turnspiele, volkstümliche Ubungen und das angewandte Turnen gepflegt, von der Tertia an auch das Kürturnen. Außerdem wurde im Sommer regelmäßig, im Winter, so lange es die Witterung gestattete, wöchentlich einmal nachmittags von Schülern der mittleren und oberen Klassen auf dem kleinen Exerzierplatze bei Westend eifrig gespielt.
Es befinden sich unter den Schülern 257 Freischwimmer, also 46,3% der Gesamtzahl, von denen 31 das Schwimmen im Sommer 1005 erlernt haben.
Schüler der oberen Klassen beteiligten sich am 25. juni an dem von Turn- vereinen und Schulen Charlottenburgs unter Mitwirkung der städtischen Behörden auf dem Sportplatz in Westend veranstalteten Spielfest. Eine ausgewählte Mannschaft führte bei dieser Gelegenheit ein Musterspiel im deutschen Schlagball und Schleuder- ball vor, eine andere den Hürdenlauf im Turnbetrieb der Schule. Zu dem am 28. Juni auf dem Exerzierplatz des 4. Garde-Regiments abgehaltenen Wettbarlaufspiele der
höheren Schulen Berlins und der Vororte um den Bismarckschild wurde eine Riege gestellt, auch bei dieser Gelegenheit wurde von einer besonderen Mannschaft in einem Musterspiele das deutsche Schlagballspiel gezeigt.
Lehrziele der Vorschule.
Religion.
3. Klasse. Die Geschichten Josephs und ausgewählte, dem kindlichen Ver- ständnis naheliegende Geschichten aus dem Leben jesu.
Lernstoff: Einige Gebete, Sprüche und Liederstrophen.
2. Klasse. Wiederholung der Geschichten, die in der 3. Klasse durchgenommen sind. Sinngemäße Erweiterung durch Hinzufügen neuer Geschichten aus dem alten
und neuen Testament. Lernstoff: Gebete, Sprüche, Liedstropnen und Gebote ohne Erklärung.


