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8. Naturgeschichte. Sexta u. Quinta: Frühling: der Garten. Sommer: die Wiese. Herbst: der Garten und einige Zimmer- pflanzen. Winter: die Tiere in Haus und Hof, die wichtigsten ausländischen Haustiere.
— Teile der Pflanzen;— Klassen der Wiirbeltiere. Quarta: Frühling: Der Laubwald. Sommer: der Teich. Herbst: der Garten. Winter: Tiere des Waldes und des Wassers.— Die wichtigsten Ptlanzenfamilien;— die wichtigsten
Ordnungen der Wirbeltierklassen mit Einschluss der charakteristischen ausländischen Vertreter. ¹
Untertertia: Frühling: der Nadelwald. Sommer: das Feld, das Wasser. Herbst: Der Nadelwald. Winter: die wirbellosen Tiere in Haus und Hof. Uebersicht über das Tierreich: Abschluss des Systems.
Obertertia: Eingehendere Betrachtung der Pflanzen(besonders Kulturgewächse) und Tiere(besonders der nützlichen und schäüdlichen) im Garten, auf der Wiese und dem Felde. Lehre vom Menschen, dabei Betrachtung der wichtigsten ausländischen Culturgewächse.
Untersekunda: Mineralogie im Anschluss an die Chemie. Krystallkunde. Allgemeine Eigenschaften der Mineralien; Mineralien der Schwermetalle und Gewinnung der letzteren die wich- tigsten Mineralien der Leicht- und Nichtmetalle.
Obersekunda: Wiederholung und Erweiterung des Pensums der IIb im Anschluss an die Chemie. Die wichtigsten Felsarten. Bildungsgeschichte der Erde.
9. Phvsik.
Obertertia: Die allgemeinen Eigenschaften der Körper. Mechanik.
Untersekunda: Wärme, Magnetismus und Elektrizität.
Obersekunda: Akustik; Optik. Uebersichtliche Wiederholung.
. 10. Chemie.
Untersekunda: Die Metalle u. ihre Oxyde; die Metalloide; Sulfide; Chloride; Reduktionen; Atomlehre; mittelbare Darstellung v. Oxyden, Chloriden u. Sulfiden; Stöchiometrie; Hydrate und Salze.
Obersekunda: Die wichtigsten Salze und ihre Anwendung, partielle Reduktionen, Wasserstoffver- bindungen. Wiederholung der ganzen unorganischen Chemie.
11. Freihandzeichnen.
Sexta und Quinta: Einfache gerad- und krummlinige Figuren, zumeist im Quadrat.
Quarta: Stilisierte Pflanzenformen nach Vorlagen von Prof. Quant.
Untertertia: Körperzeichnen nach Drahtmodellen. Vollkörpern und einfachen Gipsmodellen.
Obertertia: Körperzeichnen nach Vasen. Gipsmodellen und einfachen Körpergruppen.
Untersekunda: Körperzeichnen nach Gipsmodellen und ausgestopften Tieren; schwierigere farbige Ornamente, besonders nach Vorbildern aus der heimischen Pflanzenwelt.
Obersekunda: Körperzeichnen nach Gipsmodellen, ausgestopften Tieren und Körpergruppen; farbige Ornamente; Abänderung gegebener Ornamente nach vorgeschriebenen Flächen: selbstän- diges Entwerfen von Ornamenten.
Die meisten Zeichnungen werden schon von Quarta ab farbig angelegt. unter Benutzung von Wischkreiden, Farbstiften und Aquarellfarben. 12. Geometrisches Zeichnen. Untersekunda: Geometrische Konstruktionen; Kegelschnitte. Obersekunda: Darstellende Geometrie. 13. Schreiben. Sexta, Quinta und Quarta: Deutsche und lateinische Schrift. Taktschreiben. 14. Turnen. Geräte-, Frei- und Ordnungsübungen; Turnspiele. 15. Singen.
Gesangsübungen; ein-, zwei- und mehrstimmige Choräle und Lieder.


