11. Manko, Ruben, Alzenau 6. Heyer, Friedrich, Stockheim 12. von Muralt, Kurt, Büdingen 7. Henzel, Karl, Büdingen 13. Müller, Werner, Büdingen 8. Holzapfel, Hugo, Stockheim 14. Schramm, Otto, Hirzenhain 9. Kaufmann, Matthias, Altenhaßlau 15. Sievers, Karl, Büdingen 10. Kleyenſteuber, Friedrich, Büdingen— e 16. Zieg, Heinrich, Diebach a. H. 11. Koch, Fritz, Büdingen— e 12. Lenhard, Wilhelm, Büdingen Sexta. 13. Metternich, Andreas, Hirzenhain 14. Riebeling, Wilhelm, Büdingen 1. Barget, Hermann, Büdingen 15. Rothſchild, Walther, Büdingen 2. Bolitſch, Otto, Rohrbach 16. von der Schmitt, Georg, Büdingen— e 3. Diſtel, Heinrich, Büdingen 17. Thüring, Hermann, Büdingen 4. Göbel, Hans, Büdingen 18. Weber, Ferdinand, Konradsdorf— e 5. Heyer, Eugen, Stockheim
Zur Geſchichte der Unſtalk.
1. Die Lehrer: Als Hilfslehrer traten von Oſtern 1901 ab ein: für den Unterricht in katholiſcher Religion Pfarrkurat G. Ihm, für den Zeichenunterricht Architekt H. Trapp.
Oberlehrer Dr. Volp war vom 27. Juni bis 10. Juli zu einer militäriſchen Übung eingezogen. Er wurde in ſeinem Unterricht von den Kollegen vertreten, ebenſo Lehramtsaſſeſſor Dr. Curſchmann, der vom 28. Mai bis 5. Juni am archäologiſchen Kurſus in Würzburg u. ſ. w., ſpäter vom 7. Oktober bis 2. November am Turnkurſus in Darmſtadt teilnahm. Im übrigen wurden Vertretungen auf längere Zeitdauer nicht notwendig.
Am 24. Januar 1902 ſtarb in Kohden bei Nidda der frühere Direktor unſrer Anſtalt, Dr. Ludwig Krämer, der das Gymnaſium von 1865 bis 1879 geleitet. Bei ſeiner Beerdigung, die am 27. Januar ſtattfand, war das Kollegium durch Prof. Dr. Dingeldein und Dr. Krämer vertreten, deren erſterer einen Kranz am Grabe niederlegte.
2. Die Schüler: Der Geſundheitszuſtand war gut. Die vorgeſchriebenen Ausflüge wurden gemacht, ſoweit es die Vorbereitungen zur Schulfeier und das namentlich im Winterhalbjahr vielfach ungünſtige Wetter geſtatteten. Zum Eislauf war in dieſem Jahre leider nur einmal Gelegenheit geboten.
3. Schulfeiern: Vom 4. bis 6. Auguſt fand die Jubelfeier unſres nun dreihundert Jahre beſtehenden Gymnaſiums ſtatt, die beſonders die alten Schüler z. T. aus weiter Ferne herangelockt hatte. Ein ausführ⸗ licherer Bericht hierüber iſt von Prof. Dingeldein verfaßt und im Verlag der Eberlingſchen Hofbuchhandlung erſchienen. Nur ſoviel mag hier geſagt ſein, daß das Feſt ſehr ſchön verlaufen iſt und von neuem gezeigt hat, wie groß die Anhänglichkeit der früheren Schüler an die Anſtalt iſt, der ſie ihre Bildung verdanken. Seine Kgl. Hoheit der Großherzog verlieh der Anſtalt zum Andenken an ihren hochherzigen Stifter den Namen Wolfgang Ernſt⸗Gymnaſium, den ſie mit Ehren bis in die fernſten Zeiten führen möge. Der Großh. Staats⸗ regierung, Seiner Durchlaucht dem Fürſten Bruno zu Yſenburg und Büdingen, der Stadtverwaltung, wie überhaupt allen, die zu dem über Erwarten ſchönen Gelingen des ſeltenen Feſtes beigetragen haben, ſagen wir im Namen des Wolfgang Ernſt⸗Gymnaſiums unſern herzlichen Dank.


