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Griechiſche Sprache: NXen. Anab. II 3, II, IV. Grammatik nach Gerth: Wiederholung der Formenlehre; Caſus⸗, Tempus⸗ und Moduslehre. Alle 14 Tage ein Exercitium. 5 St. Glaſer.— Hom. Od. IIl und IV mit Auswahl, V, VI, IX, X. 2 St. Dingeldein.
Franzöſiſche Sprache: Nach Ploetz⸗Kares, kurzgefaßter Lehrgang der franzöſiſchen Sprache: Sprachlehre,§ 36— 40; 50— 71; Uebungsbuch, Heft l, L. 34, 35; Heft Il: L. 1—19 mit Auswahl. 2 St. Jäger.:
Geſchichte und Geographie: Griechiſche Geſchichte bis zum Tod Alexanders des Großen nach Herbſt, hiſtoriſches Hülfsbuch. Wiederholung des Penſums der llla.— Geographie: alte und neue Geographie von Griechenland und Aſien im Anſchluß an das geſchichtliche Penſum. 3 St. Glaſer.
Mathematik: Reglläre Polygone, Verwandlung und Gleichheit der Figuren, Proportionalität der Linien, Aehnlichkeit. Proportionen am Kreis. Algebra: Gleichungen 1. Grades mit 1 Unbekannten, Wurzeln, Proportionen, Gleichungen 1. Grades mit mehreren Unbekannten. 4 St. Koſt.
Phyſik: Siehe Ober⸗Sekunda.
Turnen:(1 Stunde mit Ober⸗Sekunda vereinigt, 1 Stunde beſonders.) Siehe Ober⸗Sekunda.
Singen: Siehe Prima. ei.
Ober⸗Tertia.
Religion: Katcechismus: Ill. Teil:„Von dem neuen Leben des Erlöſten.“ Lektüre: Das Evangelium nach Lucas und die Apoſtelgeſchichte. Bibliſche Geographie. Bibelkunde. Erlernung von 6 Kirchenliedern. 2 St. Kölſch.
Deutſche Sprache: Leſeübungen nach Paldamus V. Repetition der Satz⸗ und Interpunk⸗ tionslehre. Erklärung von Fremdwörtern. Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten. Aufſätze. 2 St. Oßwald.
Lateiniſche Sprache: Geleſen: Caesar de bell. gall. lib. V, VI, und VII, cap. 1— 45. Ovid. metam. lib. 1 1— 451, Il 1— 408, Ill 1— 137, VI 146— 312, VIII 157— 259, VIII 611—724, Xl 85— 193. Grammatik nach Ellendt⸗Seyffert: Die Tempus⸗ und Moduslehre. Ueberſetzungen aus dem Deutſchen ins Lateiniſche im Anſchluß an Cäſar, nach Haacke„Aufgaben für Ober⸗Tertia“; Phraſen nach Meißner; wöchentlich ein Exereitium geſchrieben. 8 St. Oßwald.
Griechiſche Sprache: Repetition des Penſums von Ilb; die Formenlehre fertig erlernt nach Gerth, Griechiſche Schulgrammatik; Hauptregeln der Syntax. Geleſen: Xenophon Anab. l und II cap. 1 und 2; Hom. Odyssea l, 1—200. Alle 8 Tage ein Exercitium. 6 St. Oßwald.
Franzöſiſche Sprache: Nach Ploetz⸗Kares, kurzer Lehrgang der franzöſiſchen Sprache: Sprachlehre§ 11—19 repetirt, neu§ 20— 36, Uebungsbuch L. 16— 35 mit Auswahl. Mündliche und ſchriftliche Uebungen. 2 St. Jäger.
Geſchichte und Geographie: Diutſche Geſchichte von 1517—1871 nach dem Hülfsbuch von Eckertz.— Das Wichtigſte aus der mathematiſchen und phyſiſchen Geographie. Geographie von Afrika, Amerika und Auſtralien nach Seydlitz B. 3 St. Oßwald.
Mathematik: Geometrie: Parallelogramm und Kreis. Algebra: Diviſion, Faktorenzer⸗ legung, Potenzen. Gleichungen 1. Grades mit 1 Unbekannten. 4 St. Koſt.
Naturgeſchichte: Im Sommer allgemeine Botanik, im Winter Syſtematik der Kriechtiere, Lurche, Fiſche, Kerbtiere, Krebſe, Spinnen, Würmer und Weichtiere. 2 St. Hoffmann.


