Jahrgang 
1939
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Bei einem Appell am 27. Januar wurden behandelt: Beteiligung am WHW.⸗Wunſch⸗ konzert zum Gedächtnis des verſtorbenen Studienrats Hans Liſtmann, die zuſätliche Eiſen⸗ ſchrottſammlung, der Beſuch der OperZar und Zimmermann in Mainz am 9. Februar, ordentliches Benehmen außerhalb der Schule.

Am 3. Februar wurde erinnert an die fälligen Lernmittelbeiträge, an die Beteiligung am WHW.⸗Wunſchkonzert, an die Neuanmeldung von Schülern für das neue Schuljahr, die vom 4. Februar ab ſtattfindet. Der Schüler Bill II, Klaſſe la, erhält wegen eifriger Betei⸗ ligung an der Altmaterialſammlung eine Belobigung.

Des Jahrestages der Rückkehr der Oſtmark gedachten wir am 13. März in einer eindringlichen Feierſtunde. Studienrat Engelhardt und der Direktor würdigten die Bedeutung der Ereigniſſe, die ſich vor Jahresfriſt zutrugen, und mahnten unſere Jugend zu ernſtem und dauerndem Einſatz für das Großdeutſche Reich und das herrliche Werk unſeres Führers.

Am 24. März würdigte Studienrat Dr. Walter die Bedeutung des Tages, an dem das Memelland nach zwanzigjähriger Trennung zum Deutſchen Reich zurückkehrte.

Bei der Jahresſchluß⸗Morgenfeier am 29. März 1939 gedenkt der Direktor des hundertſten Jahrestages unſerer Schule und des abgelaufenen Arbeitsjahres, von deſſen reichem Inhalt unſer Jahresbericht nur einen kleinen Ausſchnitt bieten kann. Er gibt Aufſchluß über das Ergebnis der Verſetzungskonferenz und die ſeitens des Lehrerrates gefällten Entſcheidungen, die von ſtärkſtem Verantwortungsbewußtſein und dem Willen, dem Beſten der Schüler zu dienen, getragen ſeien. Zahlreiche, auf Grund der Ausleſebeſtimmungen aus der Schule aus⸗ ſcheidende und ins praktiſche Leben übergehende Schüler werden verabſchiedet. Anerkennend konnte er zum Ausdruck bringen, daß die Diſziplin keinen nennenswerten Anlaß zur Bean⸗ ſtandung gegeben habe, was bezeuge, daß unſere Jugend weiß, wie Zucht, Einordnung und Gehorſam die erſten Pflichten zum Dienſt für Führer und Volk ſind. Den Lehrern und Mit⸗ arbeitern ſpricht er Anerkennung und Befriedigung über das Ergebnis in Anterricht und Erzie⸗ hung aus. Er gedenkt ſodann insbeſondere der gewaltigen und kraftvollen Schöpfungen des Führers, die des Volkes Freiheit, Frieden und Aufbau ſichern, und die uns alle verpflichten zur Gemeinſchaft der Treue, der Kameradſchaft und des immer bereiten Einſatzes.

4. Perſönliches

Zu Beginn des neuen Schuljahres traten im Lehrkörper größere Veränderungen ein. Es verließen uns:

St.⸗Aſſ. Dr. Hermann Klöter, um eine Stelle am Landerziehungsheim in Marquart⸗ ſtein zu übernehmen,

ferner St.⸗Aſſ. Georg Schell, der an die Gutenbergſchule, Oberſchule für Jungen, in Mainz verſetzt wurde.

Neu zu uns kamen:

Studienrat Dr. Gottfried Bell, ſeither in Mainz,

St.⸗Aſſ. Dr. Rudolf Diehl, ſeither an der höheren Privatſchule in Gießen,

Reallehrer Georg Julius, ſeither an der Oberſchule zu Nidda(Oberheſſen),

St.⸗Aſſ. Dr. Alfred Marbach, ſeither an einer höheren Privatſchule in Mainz,

St.⸗Aſſ. Ludwig Zeh, ſeither an der Oberſchule für Jungen in Groß⸗Gerau,

St.⸗Aſſ. Herbert Zimmermann, ſeither an der Oberſchule für Jungen in Vilbel (Oberheſſen).