liche Prüfung fand am 20. September unter dem Vorſitz des Direktors ſtatt. Die 14 Prüf⸗ linge, die zugelaſſen waren, beſtanden. Am Schluſſe der Prüfung und bei einer kleinen Abſchieds⸗ feier am Abend wies der Direktor die Abiturienten auf die Bedeutung des Tages hin und mahnte ſie, auch fürderhin im Dienſt für Volk und Führer ihren Mann zu ſtellen.
Die ſchriftliche Reifeprüfung am Ende des Schuljahres wurde in der Zeit vom 26. bis 29. Januar abgehalten, die mündliche vom 14. bis 17. Februar 1939. Am erſten Tage führte Herr Oberſchulrat Dr. Leip den Vorſitz, an den übrigen Tagen der Direktor.
Von Klaſſe 8a waren von 25 Schülern 17 zugelaſſen; davon beſtanden 15,
/ 8 b/ I 26 7/ 25 7/ P/ 77 25, / Ir 8 C/ 7/ 27 25 I I 7/ 24, Ir 7I 8 d Ir/ 1 9 77 1 5 7/ If Ir 1 5.
Von den 93 Abiturienten, die an Herbſt und Oſtern die Prüfung beſtanden, beabſichtigen ſich zu widmen: 8 dem Lehrfach der höheren Schule, 15 dem Lehrfach der Volksſchule, 13 der Technik, 5 der Wehrmacht, 17 der Medizin, 6 der Nechtswiſſenſchaft, 9 der Theologie, 9 der Chemie und 1I verſchiedenen Berufen.
Am Schluſſe jeder Prüfung richtete der Vorſitzende eindringliche Worte an die Abitu⸗ rienten; er legte ihnen ans Herz, auf dem beſchrittenen Wege weiter zu fahren und auch ferner⸗ hin alle ihre Kräfte einzuſetzen im Dienſt für Volk und Führer, und entließ ſie mit den beſten Wünſchen für ihre Zukunft.
Der Teil der an unſerer Schule abzulegenden Staatsprüfung des Studienreferendars Dr. Joſef Altenkirch, die Lehrprobe vor einer bekannten Klaſſe, fand am 22. September 1938 unter dem Vorſitz des Direktors als Regierungsvertreters ſtatt.
Am 12. Dezember 1938 ſtattete Herr Schulrat Klenk, unſer Referent für Leibes⸗ erziehung bei der Landesregierung, unſerer Schule einen Beſuch ab, um den Anterricht in der Leibeserziehung zu beſichtigen.
3. Die Unterrichtsgeſtaltung
In ſteter organiſcher Weiſe vollzog ſich ſeit 1933 nach den richtunggebenden Erlaſſen des Herrn Reichserziehungsminiſters die innere Wandlung der höheren Schule; Oſtern 1937 brachte auch die Änderung der äußeren Form. Das ſeitherige Gymnaſium mit Realſchule wurde acht⸗ klaſſige Oberſchule mit den Klaſſen 1 bis 8. Die Klaſſen 1—2 bilden die Anterſtufe, 3—5 die Mittelſtufe, 6—8 die Oberſtufe. Die Oberſchule pflegt von der erſten Klaſſe ab Engliſch als 1. und von der 3. Klaſſe ab Latein als 2. Pflichtfremdſprache. Von der 6. Klaſſe ab wird ſie ſich nach beendeter Abergangszeit gabeln in einen ſprachlichen Zweig mit Franzöſiſch als 3. Fremdſprache und in einen mathematiſch⸗naturwiſſenſchaftlichen Zug. Der Übergang von den alten zu den neuen Lehrplänen ſoll nach den neuen Verfügungen ſo raſch wie möglich erfolgen. Im Schuljahr 1938/39 wurden die beiden unterſten Klaſſen bereits als reine Ober⸗ ſchulklaſſen, die 7. und die 8. Klaſſe noch als Gymnaſialklaſſen geführt. Die Klaſſen 3—6 werden auf Grund der vorliegenden Abergangstafeln teils auf gymnaſialem, teils auf realem Anterbau in Oberſchulklaſſen umgewandelt. Nach Uberwindung einiger Schwierigkeiten konnte auch die vor⸗ jährige Obertertia R als 6. Klaſſe der Oberſchule geführt werden.
morgenfeier und Schulappelle
Die gymnaſtiſchen Abungen konnten mit Beginn des Schuljahres als Beſtandteil der Morgenfeiern aufgegeben werden, weil nunmehr fünf Stunden für Leibesübungen im Lehr⸗ plan zur Verfügung ſtehen. So war es möglich, alle Schüler zuſammen auf dem Schulhof zur Morgenfeier zu vereinen, die ſich aus Lied und Morgenſpruch zuſammenſetzte, und häufig
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