Jahrgang 
1905
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Deutsch. 4 St. Redeteile und Glieder des einfachen Satzes. Ubungen in der Orthographie; wöchentlich ein Diktat. Ausgewählte Stücke aus dem Lesebuche von Hopf und Paulsiek (Abt. für VI) gelesen, erklärt und mündlich wiedergegeben. Einige Gedichte aus dem Lese- buche memoriert und vorgetragen. Oberlehrer Dietz.

Lateinisch. 8 St. Die regelmässige Formenlehre nach Ostermanns Ubungsbuch. Alle 8 Tage eine schriftliche Arbeit. Oberlehrer Dietz.

Geographie. 2 St. Grundbegriffe der allgemeinen Erdkunde in Anlehnung an die nächste Umgebung. Anleitung zum Verständnis des Globus und der Karten. Ankfangsgründe der Länderkunde, beginnend mit der Heimat(Regierungsbezirk Wiesbaden) und mit Europa. Lehrer Eckhardt.

Rechnen. 4 St. Wiederholung der Grundrechnungen mit ganzen Zahlen, unbenannten und benannten. Die deutschen Maasse, Gewichte und Münzen, nebst UÜbungen in der dezimalen Schreibweise und den einfachsten dezimalen Rechnungen. Einführung in die Bruchrechnung. Schellen, Rechenbuch. Oberlehrer Dr. Dörrie.

Naturgeschichte. 2 St. S.: Betrachtung einer Reihe der hiesigen Flora entnommener Pflanzen, wobei hauptsächlich die Morphologie berücksichtigt wurde. W.: Beschreibung der in der Sammlung vorhandenen Säugetiere und Vögel. Lehrer Eekhardt.

Schöoönschreiben. 2 St. mit V kombiniert. Deutsche und lateinische Kurrentschrift, arabische und römische Ziffern, nach Vorschrift des Lehrers. Lehrer Eekhardt.

Bemerkung. Die Konfirmanden waren während des Wintersemesters vom Religionsunterricht befreit. Den katholischen Schülern wurde Religionsunterricht privatim von Herrn Pfarrer Brühl erteilt.

Mitteilungen über den technischen Unterricht.

1. Turnen. Die Anzahl der Schüler betrug: im Sommer 83, im Wiater 78.

Vom Turnunterricht überhaupt Von einzelnen Übungen Von diesen waren befreit. 1 im Sommer im Winter im Sommer im Winter

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AufGrund ärztlichen Zeugnisses 6 6

Aus anderen Gründen ' . 1

Zusammen 6 6 1 t

In Prozenten der Gesamtzahl 7,2 7,7

Der Unterricht wurde in zwei Abteilungen gegeben, von denen die erste die Sekundaner und Tertianer mit 27(25) Schülern, die zweite die Quartaner, Quintaner und Sextaner mit 50(47) Schülern umfasste.