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Geographie. 1 St. Esau. Vervollständigung der mathematischen Geographie.— Länder- und Völkerkunde der aussereuropäischen Erdteile mit Berücksichtigung der europäischen Ko- lonien. Repetition von Deutschland, insbesondere Preussen.
Mathematik. 5 St. Esau. Planimetrie 1 St. Behandlung geometrischer Aufgaben nach der analytischen Methode. 2 St. S.: Trigonometrie. W.: Stereometrie.
2 St: Arithmetik. Gleichungen zweiten Grades. Logarithmen. Arithmetische- und geometrische Reihen. Kettenbrüche. Alle 3— 4 Wochen eine häusliche mathematische Arbeit. Die Aufgaben für die mathematische Arbeit zur Abgangsprüfung Ostern 1888 waren: 1. 1 21 in einen Kettenbruch zu verwandeln und die Näherungswerte desselben anzugeben. 2. VX f V2— VX— V ä= V2. 3. Einen Kreis zu finden, der von einem gegebnen Kreise einen Bogen von 60 0 abschneidet und durch 2 Eckpunkte des umschriebenen Quadrats geht. 4. Von einem Dreieck ist bekannt sein Umfang 2 s= 770 m, sein Inhalt F= 27720 qm. und ein Winkel a= 500 6˙ 54,8. Es soll die Gegenseite des Winkels gefunden werden.
Mineralogie. 2 St. IIb. Hoffmann. Bestimmen der wichtigsten Mineralien. Geognostisches System. Systematische Übersicht der drei Naturreiche.
Physik. 3 St. Esau. Allgemeine Eigenschaften der Körper. Die Lehre vom Lichte, Mag- netismus und der Elektricität.
Chemie. 2 St. IIa. Hoffmann. Kenntnis der wichtigeren Elemente und ihrer anorganischen Verbindungen, sowie der stöchiometrischen Gesetze.
Zeichnen. 2 St. mit III und IV. Köhler. Zeichnungen nach ornamentalen Gipsmodellen nach Prof. Günzbergs Touchiermethode. Fortsetzung der Perspektive und Anfünge der Deskriptive.
Tertia A. Ordinarius: Herr Harff.
Religion. 2 St. kombiniert mit IIIlb. Der Rektor. Wiederholung des ersten und Er- klärung des zweiten und dritten Hauptstücks. Kirchengeschichte, besonders das Zeitalter der Reformation in biographischer Form. Erlernung von Kirchenliedern, einigen Psalmen, Sprüchen und des Katechismus. Kirchenjahr. Unterscheidungslehren.
Deutsch. 3 St. mit IIIlb. S.: Kraatz. W.: Dr. Wolseht. Einübung der Orthographie. Lektüre aus Hopf und Paulsiek, Abteilung für Tertia, hauptsächlich mit Übung im Auf- finden des Gedankenganges und der Disposition, mündliche Wiedergabe der gelesenen Abschnitte, Besprechung und Memorieren von Gedichten. Die Satzlehre an Beispielen repetiert. Alle drei Wochen ein Aufsatz.
Lateinisch. 6 St. S8.: Kraatz. W.: Der Rektor. Lektüre: komb. IIIb. 2 St.: Caesar de bello gallico lib. IV. und lib. I. 1— 20. Grammatik 4 St.: Die Syntax des Ver- bums, mit Ausschluss des verbum infinitum, nach Siberti-Meiring. In Anknüpfung an die


