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2 St.: Lhistoire de Charles douze par Voltaire, L. II und III., mit steter Übung im mündlichen Reproduzieren des Gelesenen. Memorieren von Gedichten.
Ünglisch. 4 St. Harff. 2 St. Grammatik. Gesenius, 1. Teil wiederholt und Gesenius, 2. Teil, Lektion 1—15. Alle 8 Tage ein Extemporale oder ein Exereitium. Memorieren von Gedichten. Lektüre 2 St. aus Lüdeckings Lesebuch.
Geschichte.
Geographie. Wie in IIIb.
Naturgeschichte.
Mathematik. 5 St. Esau. 1. Arithmetik. Wiederholung des Pensums der ÜUntertertia. Die Lehre von den irrationalen und imaginären Grössen. Gleichungen des ersten Grades mit einer und mehreren unbekannten Grössen.
2. Geometrie. Repetition der früheren Pensen. Proportionalität der Linien und Khn- lichkeit der Figuren. Berechnung des Kreisinhaltes. Konstruktionsaufgaben. 4—6 Abschnitt von Kamblys Lehrbuch. Rechnen: Autgaben aus den bürgerlichen Rechnungsarten.
Schönschreiben. 1 St. mit IIIb. Köhler. Übungen in der Rundschrift nach Sönnecken mit allen für diese Schrift gebräuchlichen Federn.
Zeichnen. 2 St., mit IIIb und II. Schattierte Ornamente nach Vorlagen teilweise vergrössert, mit Bleistift; Fortsetzung der Perspektive nach Modellen.
Secunda. Ordinarius: Der Rektor.
Religion. 3 St. Der Rektor. a, Sommer: Einleitung in das neue Testament, Leben des Apostels Paulus. Lektüre des Römer- und Galaterbriefs. b, Winter: Kirchengeschichte in biographischer Form. Unterscheidungslehren und die symbolischen Schriften unserer Kirche. Wiederholung der gelernten Lieder und des Katechismus.
Deutsch. 3 St. Der Rektor. Lektüre: Lessings Minna von Barnhelm, Herders Cid, Göthes Jphigenie auf Tauris und Göthes Götz von Berlichingen. Einige Gedichte Schillers, z. B. Kassandra, Klage der Ceres, das Eleusische Fest, die Glocke; Abschnitte aus Schillers Geschichte des 30jährigen Krieges. Grundzüge der Poetik. Fortgesetzte Dispositions- übungen(die Chrie). Einiges aus der Litteraturgeschichte. Alle 4 Wochen ein Aufsatz.
Die Aufsatzthemata waren: 1, Welches sind die vornehmsten sittlichen und geistigen Bande, welche den gebildeten Menschen an sein Vaterland knüpfen? 2, Warum feiern wir das Sedanfest? 3, An einer Brandstätte. 4, Versuch einer Charakterschilderung des Just in Lessings Minna von Barnhelm. 5, Die Vorfabel in Lessings Minna von Barnhelm. 6, Inwiefern ist Lessings Minna von Barnhelm ein nationales Drama? 7, Weshalb pflegen wir so gern Burgruinen aufzusuchen und vor oder in ihnen zu verweilen? S, Warum marschierte Hlannibal nach der Schlacht bei Kannä nicht gegen Rom?(Klassen- aufsatz). 9, Jnhalt und Gedankengang von Herders Cid, Teil I.: Der Gid unter Ferdinand dem Grossen. 10, a, Brief an einen Freund, welchem über die Turnfahrt nach Kassel berichtet wird. b, Welche Vor- züge bietet der Aufenthalt in einer grossen Stadt vor dem auf dem Lande, und in welcher Jahreszeit treten dieselben besonders hervor? 11, Die Auswanderer. Eine Betrachtung. 12. Weshalb haben wir


