Jahrgang 
1915
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V. Unierstützungen und Stiftungen.

Wiederum sind im laufenden Schuljahre etwa 10% von dem Gesamt-Ertrage des Schulgeldes zum Schulgelderlaß an bedürftige und würdige Schüler von dem Kuratorium bewilligt worden und zwar im Betrage von Mark 2430,00.

Die Anstalt besitzt eine Unterstützungsbibliothek, aus der verschiedenen Schülern Lehrbücher leihweise überlassen wurden.

Der Schüler-Freistellenfonds ist auf Wunsch der Stifter in den Besitz der Stadt Biebrich übergegangen. Aus den Zinsen dieser Stiftung bezahlt die Stadt das Schul- geld für z. Z. 3 würdige Schüler. Die Verrechnung geschieht von nun ab im Städtischen Haushaltungsplan.

Abrechnung über die weiteren Stiftungen.

Aus dem Vorjahre standen zur Verfügung:

1) Ein Sparkassenbuch Nr. 12 103(Biebricher Vorschußverein) mit dem Restbetrag der Stiftungen der Herren Geh. Kom.-Rat Dr. W. Kalle und Dr. W. Kalle jun., das folgende Guischritt aufweist:

1914 Januar 1.: Guthaben........Mark 523,10 Dez. 31.: 3 ½% Zinsen.............. 18,30 1915 Januar 1.: Guthaben.............. Mark 541.40 Febr. 15.: Abhebung.............. 500,95 Mark 40,45

3 ½% Zinsen vom 1. 1.15 22. 2. 15.......... 2,35 Rückzahlung am 22. 2. 15........ Mar 2,80

Die Abhebungen wurden verwandt tar Böücher zur Ergän- zung der Lehrer- und Schülerbibliothek, geliefert 1) von Georg Bräuer hier im Betrage von....... Mark 500.95 2) von Georg Schmidt Nachf. hier.......... 42,80 Damit ist diese Stiftung erschöpft.

2) Ein Sparkassenbuch Nr. 7576(Städt. Sparkasse) mit dem Restbetrag der Stiftungen der Chem. Werke vorm. H.& E. Albert und der Herren Dr. August und Karl Dyckerhoff im Betrage von.... Mark 1175,50 Dazu kam am 22. April 3) eine Schenkung der Firma Henkell& Co. zur imelrung⸗ der phy.

sikalischen Sammlung im Betrage von.. 1000, Mark 75,50 Davon Abhebung am 26. August 1914.......... 880,

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