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II. Aus den Verfügungen der Behörde.
Min. Erlaß vom 7. II. 1913(wiederholt aus 1876), U II Nr. 490 betrifft Beteili- gung von Schülern an Vereinen, die außerhalb der Schule stehen. Die Teilnahme an solchen unterliegt der Genehmigung des Direktors.
Min. Erlaß vom 29. IV. 1913, U II Nr. 403 II betrifft die Bescheinigung für Abiturienten, die sogleich als Fahnenjunker ins Heer eintreten wollen.
Min. Erlaß vom 8. VIII. 1913, U III Nr. 1343. Die Schüler sollen erneut auf die Gefahren aufmerksam gemacht werden, die mit der unvorsichtigen Annäherung an Kraftwagen für Kinder verbunden sind.
Min. Erlaß vom 5. IX. 1913, U III B. Nr. 7347. Es wird darauf hingewiesen, daß das Abwärtsrutschen an den Kletterstangen nicht zu dulden ist.
Min. Erlaß vom 5. XI. 1913, U II Nr. 1127. Die Versuche, eine freie Arbeit als schriftliche fremdsprachliche Aufgabe in den Reifeprüfungen der Realgymnasien und Oberrealschulen zuzulassen, sollen fortgesetzt werden.
Min. Erlaß vom 20. XI. 1913, U II Nr. 17905. Die Bestimmungen der An- weisung zur Verhütung der Verbreitung übertragbarer Krankheiten werden auf die spinale Kinderlähmung ausgedehnt.
Min. Erlaß vom 22. XII. 1913, U II Nr. 2882. In die Jahresberichte sind künftig Angaben aufzunehmen über das, was die Lehrer im Laufe des Jahres neben dem lehrplanmäßigen Stoffe durchgenommen haben sowie über freiwillige Spielnach- mittage, Schülervereine, Schauturnen usw.
Min. Erlaß vom 27. XII. 1913, U III B. Nr. 8280. Um geeignete Teilnehmer an den im Jahre 1916 stattfindenden olympischen Spielen ausfindig zu machen, sollen Leistungsmessungen der Schüler der obersten Klassen vorgenommen und in tabellarischer Ubersicht eingereicht werden.
Min. Erlaß vom 6. I. 1914, UII Nr. 1843. Eine Untersuchung der hygienischen
Verhältnisse der höheren Lehranstalten hat durch den Kreisarzt in regelmäßigen Ab-
Kuratorium.
schnitten von 5 Jahren zu erfolgen.
Verfügung des Prov.-Schulkollegiums vom 23. I. 1914, J.-Nr. S. 539. Als Kaiser- prämie wird der Anstalt überwiesen das„Marine-Album“ des deutschen Flottenvereins.
Ill. Zur Geschichte der Anstalt.
Das Kuratorium der Riehlschule besteht zur Zeit aus folgenden Herren:
1) dem Vorsitzenden, Oberbürgermeister Vogt, 2) dem Vertreter des Königlichen Kompatronats, Landrat von Heimburg, 3) Dr. A. Dyckerhoff, Fabrikbesitzer, 4) D. Dr. C. Gerbert, Pfarrer. 5) G. Mainz, Fabrikdirektor, 6) H. Schröder, Ingenieur, 7) dem Direktor.


