Ueber die Einnahmen und Ausgaben dieser beiden Fonds und deren Vermögens- bestand teilt der Kassierer Herr Freundlich folgende Abrechnung mit.
Eingang Schüler-Freistellenfonds. Ausgang 1911 1911 ℳ) Ostern An Bestand Sp.-B. 3127.50 445 45 Mai 22. Per Schulgeld...... 125— „ Effekten... 2682 05 Dezember 7.„ Mark 0200.— Reichsan- Mai 5.„ Damen-Gesang-Verein. 15— leihe M. 8445.60 „ 5.„ Vers.-Ges. Stuttgart 20 85„ Zinsen a. Sp.„ 35.05 8480 65 Dezember 24.„ Ansichtskarten-Verkauf. 8 15. 31.„ bisher ausgegeben „ 31.„ Zinsen, alte Effekten 129— für Effekten M. 2651.50 „ 31.„— aen 1912 Zinsen a. Sp.„ 30,55 2682 05 e Januar 12. Safe-Miete 6— ehem. Schüler. 9070.35]) 589 70 Mäa 6.* dae...— „ 31.„ Schenkungen 2u7 6.„ Schuiged..... 150— ehem. Schüler 8480 65. 6.„ 4. 142— „ 6.„ Rechnung f. G. Bräuer 182 40 „ 6.„ Bestand, baar.... 490 75 Mhk. 12370 85 Mk. 12370 85 Vermögensbestand Ostern 1912. Mark 0200.— 3 ½% Reichs- anleihe, Ankaufswert.. 8445 60 Mark 1000.— 4% Sächs. Bod.-Cred. Mark 500.— 4 ½% Dt. Eisenb.-G. Mark 1100.— 4% Pr. Hyp.- Pfdbr., Ankaufswert 2651 50 Baar Sp.-B....... 490 75 Sa. Mk. 11587 85
Biebrich, den 7. März 1912. Der Kassierer: gez. Freundlich.
Abrechnung über die weiteren Stiftungen.
1) 5000 Mark(fünftausend Mark), Stiftung der Familien Dyckerhoff, hier.
Dieser Betrag wurde lt. Quittung vom 30. April 1910 an die Stadtkasse(bezw. Neubaukommission) bezahlt zur Deckung der Beschaffungskosten für die innere Ein- richtung des physikalischen Lehrsaales.
2) 2000 Mark(zweitausend Mark), Stiftung der Chem. Werke, vorm. H. u. E. Albert, hier, für Lehrmittel etc.
Davon wurde durch den Ankauf einer Schreibmaschine verbraucht 400 Mark, der Rest mit 1600 Mark steht noch zur Verfügung.(Noch nicht eingezahlt.)


