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4. Die Räume für den Direktor und die Lehrer.
Das Direktorzimmer, welches so gelegt wurde, daß der Direktor von diesem die Uber- sicht über den großen Schulhof hat, ist 33 Quadratmeter groß. Außer mit der allgemeinen Zentral- heizung ist dieser Raum noch mit einem GOasofen versehen, um denselben bei ausgeschalteter Zentralheizung, z. B. während der Ferien, erwärmen zu können. In dem Raum befindet sich ein Nischenausbau, weicher für die Unterbringung von Büchern, Akten usw. Verwendung findet, ferner bietet der Raum Gelegenheit zur Abhaltung von Fachkonferenzen. Das anstoßende Vor- zimmer zum Direktorzimmer verbindet dieses mit dem Lehrer- und Konferenzzimmer. Das letztere, welches eine Ubersicht über den kleinen Schulhof gewährt, hat eine Grundfläche von 103,80 qm. In der Mitte des Raumes befindet sich ein 7,80 m langer, nach den Enden sich verjüngender Tisch mit blauer Linoleumeinlage, an dem 28 Personen Platz finden. An den Längswänden stehen die Kleiderschränke für die Lehrer. Die oberen Teile der Schränke sind für die Unter-— bringung von Büchern und Heften bestimmt.
Die Nische in dem Lehrerzimmer ist als Lesenische ausgebaut. Die Wandflächen sind in einem grünlichen Ton gehalten, der auf einer Hõhe von 2,20 m in Olfarbe gestrichen ist; über dieser befindet sich ein großer gemalter Abschlußfries. Das Holzwerk ist ebenfalls in grünlichem Ton lasiert. Der Fußboden ist mit braunem Linoleum auf Korkunterlage belegt. Die Beleuchtung erfolgt durch Frauenloblampen. Eine Flügeltür verbindet das Lehrerzimmer mit dem Bibliothekzimmer und eine Schiebetür dieses wieder mit dem Lesezimmer für Lehrer. Diese An- ordnung ermöglicht die ausgiebigste Benutzung der Bibliothek durch die Lehrer.
Im Erdgeschoß befindet sich neben dem Haupteingange ein besonderes Sprechzimmer, in welchem Eltern und Schülern Gelegenheit zu einer ungestörten Rücksprache mit den Lehrern geboten ist.
5. Die Zeichensäle.
Der Zeichensaal für Freihandzeichnen erhält direktes Nordlicht. Die an der West- front liegenden Fenster werden durch Läden geschlossen. Die Länge des Saales be— trägt 16,14 Meter, die Breite 6, bezw. 9,20 m. Bei der Projektierung des Gebäudes ist auf eine möglichst große Lichtfläche für den Saal Rücksicht genommen worden. An der Stirnwand be- findet sich das Podium mit der an der Wand befestigten Zeichentafel, bestehend aus 4 Abteilungen Glastafeln mit verschiedenfarbigen Papiereinlagen. Die Zeichentische, sind für jeden Schüler getrennt, und mit den verstellbaren Zeichengestellen so eingerichtet, daß sie auch das Zeichnen im Stehen ermöglichen.
An der der Fensterwand gegenüberliegenden Wand ist ein Konsolbrett für Modelle vor-— gesehen. In der Erweiterung des Saales befindet sich das Waschbecken mit 3 Zapfhähnen. Neben dem Zeichensaal liegt das 45 qm große Modellzimmer, welches nach dem Korridor durch einen 7,50 m langen Glasschrank abgeschlossen ist, sodaß den Schülern Gelegenheit geboten ist, die hierin ausgestellten Modelle und Schülerarbeiten während der Pausen betrachten zu können. Der über dem Freihandzeichensaal im Dachgeschoß befindliche Zeichensaal für geometrisches Zeichnen hat eine Größe von 90 qm und ist in ähnlicher Weise wie vorbeschrieben ausgebaut. Neben demselben befindet sich ein Raum für Zeichenbretter und Lehrmittel. Dieser zweite Zeichensaal, der jetzt schon für die richtige Lage der Zeichenstunden sehr zweckentsprechend ist, für die ge- plante Vollanstalt aber unbedingt notwendig ist, konnte mit verhältnismäßig geringen Kosten mit- erbaut werden.
6. Der Festsaal.
Dieser Saal hat eine Länge von 22,60 m, eine Breite von 11,29 m und eine Höhe von 8 m. In der Mitte der Längswand nach der Kleinbodenstraße befindet sich eine 4,50 m lange und 1,52 m tiefe Nische mit Ruhebänken, sodaß die Grundfläche des Saales 262 qm beträgt.


