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b) Geometrie, wöchentlich 2 Stunden, nach dem Lehrbuche der Elementar⸗Mathematik von Dr. Wittſtein: Geometriſche Anſchauungslehre; vom Punkt, den geraden Linien und Winkeln; von den Parallelen; Dreieck, Viereck und Polygon; Verwandlung, Theilung und Berechnung
der Figuren; Konſtruktionsaufgaben. Schrod. 5. Geſchichte, wöchentlich 2 Stunden, nach dem Lehrbuch der allgemeinen Geſchichte von Dr. J. Beck: Geſchichte des Altertums. Flegler.
6. Geographie, wöchentlich 2 Stunden, nach Daniels Leitfaden: Einleitung; Aſien, Afrika, Auſtralien und Amerika nach phyſiſchen, politiſchen und ſtatiſtiſchen Verhaltnifſan
urbaum.
7. Naturkunde. a) Maturgeſchichte, wöchentlich 2 Stunden, nach Dr. Schödlers Buch der Natur und der Flora von Doſch und Secriba: Grundzüge der Hiſtologie und Morphologie der Pflanzen; Beſchreibung einer größeren Anzahl in hieſiger Gegend wild wach⸗ ſender Pflanzen; einige Pflanzenfamilien; Linn é'ſches Syſtem; Anleitung zum Beſtimmen der Pflanzen und zur Anlage eines Herbariums.— Lehre von dem Bau und den Verrichtungen des menſchlichen Körpers; Pflege und naturgemäße Behandlung desſelben, mit Benutzung von Dr. E. Bocks„Bau, Leben und Pflege des menſchlichen Körpers.“— Im Sommer Excurſionen.
b) Phyſikt, wöchentlich 1 Stunde, nach Dr. Schödlers Buch der Natur: Gleich⸗ gewicht und Bewegung der feſten, tropfbar⸗flüſſigen und gasförmigen Körper mit Experimenten; einiges aus der Wärmelehre; Dampfmaſchine.
c) Chemie, wöchentlich 1 Stunde, nach Dr. Schödlers Buch der Natur: Vorbegriffe; die häufiger vorkommenden und wichtigen Metalloide mit Berückſichtigung der hierher gehörigen Minerale. Burbaum.
8. Franzöſiſche Sprache“), wöchentlich 3 Stunden, nach Plötz' Schulgrammatik der franzöſiſchen Sprache. Lektion I. bis 24. Formenlehre der regelmäßigen und unregelmäßigen Verben. Zahlreiche ſchriftliche Uebungen. Geleſen wurde aus deſſelben Verfaſſers franzöſiſcher
Chreſtomathie: Lectures choisies der 1. Abſchnitt, pag. 11— pag. 30. Kleinſchmidt. 9. Schönſchreiben, wöchentlich 2 Stunden: Deutſche und lateiniſche Currentſchrift unter ſteter Rückſichtnahme auf den Schönſchreibunterricht in der Volksſchule. Rötger.
10. Zeichnen, wöchentlich 2 Stunden: Gerad⸗ und krummlinige Figuren aus der I., II. und III. Abteilung der Kumpacſchen Zeichenvorlagen. Umriſſe nach einfachen Vor⸗ lagen von Herdtle. Rütger.
11. Turnen, wöchentlich 2 Stunden, nach dem Leitfaden von F. Marx: Ordnungs⸗ und Freiübungen, Dauer⸗, Wett- und Schnell⸗Lauf, Spring⸗ und Ringübungen, Hang⸗, Stütz⸗ und Schwingübungen an den Leitern, dem Reck und Barren, Uebungen an den Kletterſtantaen
ütger.
12. Muſik. a) Muſiktheorie, wöchentlich 2 Stunden, nach Richters Harmonie⸗ lehre: Allgemeine Muſiklehre. Intervallenlehre. Die Dreiklänge der Dur⸗ und Molltonarten mit ihren Umkehrungen. Der Dominant⸗Septimenakkord und ſeine Umkehrungen. Anwendung dieſer Akkorde in zahlreichen ſchriftlichen Arbeiten.
b) Geſang, wöchentlich 2 Stunden, nach der Anleitung von W. Kothe: Treff⸗ und Stimmbildungsübungen, die Dur⸗ und Molltonleitern, Dur⸗ und Molldreiklänge, einſtimmige Lieder und Choräle. Sailer.
c) Klavierſpiet, 4 Abteilungen mit je 2 Stunden vöchentlich, nach Köhlers „Praktiſcher Lehrgang“: Uebungen nach den 3 erſten Bänden. Befähigtere Schüler ſind ent⸗ ſprechend weiter. Dur⸗ und Molltonleitern. Schrod.
d) Violinſpiel, in 4 Abteilungen mit je 2 Stunden wöchentlich, nach Wichtls Violinſchule: Uebungen und Stücke in der erſten Lage; die Tonleitern; Duette 89 Mazas.
urbaum.
*) Der Unterricht in der franzöſiſchen Sprache iſt fakultativ.


