Jahrgang 
1882
Einzelbild herunterladen

Unter⸗Klaſſe

96. Berg Heinrich, aus Weſthofen im Kreiſe Worms, geb. am 1. September 1864.

97. Breitwieſer Martin, aus Kleeſtadt im Kreiſe Dieburg, geb. am 7. Februar 1863. 98. Brück Johannes, aus Bechenheim im Kreiſe Alzey, geb. am 9. April 4863.

99. Brunner Andreas, aus Ober⸗Beerbach im Kreiſe Bensheim, geb. am 12. März 1864. 100. Eck Georg, aus Groß⸗Zimmern, im Kreiſe Dieburg, geb. 9. Januar 1865.

101. Ehrlicher Friedrich, aus Sauer⸗Schwabenheim im Kreiſe Bingen, geb. 10. März 1864. 102. Eitel Friedrich, aus Fränkiſch⸗Crumbach im Kreiſe Dieburg, geb. am 5. Januar 1864. 103. Geiß Adam, aus Birkenau im Kreiſe Hepdent beim, geb. am 18. April 1864.

104. Günther Karl, aus Abenheim im Kreiſe Worms, geb. am 22. September 1864.

105. Haas Georg, aus Groß⸗ Zimmern im Kreiſe Dieburg, geb. am 16. März 1864.

106. Heiſer Peter, aus Bürſtadt im Kreiſe Bensheim, geb. am 2. September 1864.

107. Helfrich Adam Jak., aus Hergershauſen im Kreiſe Dieburg, geb. am 16. Juni 1862. 108. Herget Michael, aus Hergershauſen im Kreiſe Dieburg, geb. am 30. Juni 1863.

109. Lampert Heinrich, aus Schlierbach im Kreiſe Bensheim, geb. am 29. Januar 1864. 110. L böw Leonhard, aus Erlenbach im Kreiſe Erbach, geb. am 29. November 1863.

111. Mayer Wilhelm, aus Spachbrücken im Kreiſe Dieburg, geb. am 16. Januar 1863. 112. Müller Wilhelm, aus Erfelden im Kreiſe Groß⸗Gerau, geb. 21. Februar 1864.

113. Oehlſchläger Adam, aus Kreidach im Kreiſe Heppenheim, geb. am 14. Auguſt 1864. 114. Qurin Heinrich, aus Harheim im Kreiſe Friedberg, geb. am 10. December 1864.

115. Pfeiffer Adam, aus Mit⸗Lechtern im Kreiſe Happenheim, geb. am 30. Juli 1865.

116. Pfeiffer Nikolaus, aus Rimbach im Kreiſe Heppenheim, geb. am 13. October 1864. 117. Rücker Martin? Joh.,W aus Klein⸗ Krotzenbach im Kreiſe Offenbach, geb. am 27. December 1864. 118. Sander Peter, aus Dorn⸗Dürkheim im Kreiſe Worms, geb. am 30. Mai 1863.

119. Schader Heinrich, aus Bensheim im Kreiſe Bensheim, geb. am 5. September 1864. 120. Schadt Philipp, aus Bauſchheim im Kreiſe Groß⸗Gerau, geb. am 14. November 1865. 121. Schäfer Adam, aus Hornbach im Kreiſe Heppenheim, geb. am 13. September 1865. 122. Schäfer Philipp, aus Fränkiſch⸗Crumbach im Kreiſe Dieburg, geb. am 7. Nodember 1865. 123. Schmidt Michael, aus Groß⸗ Zimmern im Kreiſe Dirburg⸗ geb. am 13. April 1865. 124. Schröder Friedrich, aus Lampertheim im Kreiſe Bensheim, geb. am 14. October 1865. 125. Spielmann Johann, aus Weiſenau im Kreiſe Mainz, geb. am 1. März 1863.

126. Storck Joh. Georg, diis Groß⸗ Bieberau im Kreiſe Dieburg, ded. am 22. Januar 1865. 127. Uebel Philipp, aus Dieburg im Kreiſe Dieburg, geb. am 24. December 1864.

V. Chronik der Anſtalt.

Durch Allerhöchſtes Decret Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs vom 12. März 1881 wurde Seminarlehrer Bernhard Ofenloch zum Lehrer am Schul⸗ lehrerſeminar zu Alzey, mit Wirkung vom 15. April 1881 an, ernannt. Mit dem Schluſſe des Schuljahres 1880/81 ſchied derſelbe, nachdem er ſeit dem 6. Auguſt 1873 als pflichttreuer und eifriger Lehrer erfolgreich an der Anſtalt gewirkt hatte, aus dem Verbande des Lehrer⸗ collegiums. An ſeine Stelle trat der proviſoriſche Lehrer am Schullehrerſeminar zu Friedberg, Albert Kleinſchmidt, von welchem der folgende Lebensabriß vorliegt:

Albert Kleinſchmidt, geboren am 15. April 1847 in dem gothaiſchen Amtsorte Volkenroda, beſuchte von ſeinem 10. Jahre ab die höhere Bürgerſchule zu Gotha, ab⸗ ſolvierte dieſelbe und trat dann in das Lehrerſeminar zu Gotha ein. Nach beſtandener Abiturientenprüfung erhielt ich eine Lehrerſtelle an der Bürger rſchule zu St. Michaelis in Ohrdruf, errichtete ſpäter ein Privatinſtitut für Mädchen und übernahm endlich die erſte Lehrerſtelle an der neugegründeten Mittelſchule für Mädchen in dieſer Stadt. Im Herbſt 1878 wurde ich als proviſoriſcher Lehrer am Großh. Schullehrerſeminar zu Friedberg angeſtellt, zwei Jahre ſpäter definitiv zum Lehrer dieſer Anſtalt ernannt, nachdem ich vorher die durch Artikel 33 des Volksſchulgeſetzes vom 16. Juni 1874 vorgeſehene erweiterte Prüfung abgelegt hatte, und endlich Oſtern 1881 durch Decret des Großherzoglichen Miniſteriums des Innern und der Juſtiz an das Großherzogl. Schullehrerſeminar zu Bensheim verſetzt.