Jahrgang 
1876
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9. Naturgeſchichte, wöchentlich zwei Stunden, nach Leunis' Schulnaturgeſchichte.

a) BVotanik und zwar: 1) Specielle Botanik. Betrachtung und Beſchreibung vieler Pflanzen nach natürlichen, von den Zöglingen eingeſammelten Exemplaren, An⸗ leitung zum Beſtimmen derſelben, mit Benützung der Flora v. Doſch und Scriba. Syſtemkunde. 2) Allgemeine Botanik: Gewebelehre, Geſtaltungslehre und Lebenslehre. Terminologie.

b) Zoologie: Wiederholung der Lehre von den Wirbelthieren. Ueberſicht des Thierreiches.

Mühr.

10. Naturlehre, wöchentlich zwei Stunden, nach dem Buche der Natur von Dr. Friedr. Schödler: Die allgemeinen Eigenſchaften der Körper und die beſonderen Zuſtände der Materie; die Lehre von dem Gleichgewichte und der Bewegung feſter, flüſſiger und luftförmiger Körper; das Wichtigſte aus der Lehre vom Schall; die Meteere ogi

Köpp.

11. Muſikunterricht. a) Muſiktheorie, wöchentlich zwei Stunden, nach F. J. Kunkel's Kleine Muſiklehre: Die enharmoniſche und chromatiſche Tonleiter und die Kirchen⸗ tonleitern; die Lehre von den Intervallen, den Dreiklängen und dem Hauptvierklang. Einfache Harmonieverbindungen, welche ſchriftlich ausgearbeitet und auf dem Harmonium eingeübt wurden. Ausſetzen vierſtimmiger Choräle.

b) Drgelſpiel, wöchentlich drei Stunden, nach J. André und G. V. Weber: Tonleitern, Präludien für eine Hand mit Pedal, abgeſonderte Pedalübungen und Choräle.

c) Klavierſpiel, wöchentlich eine Stunde, nach Aloys Schmitt: Fortſetzung der Fingerübungen, beſonders der 2. und 3. Stufe.

d) Geſang, wöchentlich drei Stunden, nach Schletterer und A.: Uebungen mit beſonderer Berückſichtigung des Ausdrucks im Vortrag. Gemeinſchaftlich mit den andern Curſen, wie oben.

e) Violinſpiel, wöchentlich eine Stunde, nach Volckmar: Fortſetzung der zwei⸗ und dreiſtimmigen Uebungen, 1. Curſus, 2. Abſchnitt.

Klaſſert.

12. Zeichnen, wöchentlich zwei Stunden, mit dem Unter⸗Curſus gemeinſchaftlich: Fortgeſetztes Zeichnen nach der Kumpa'ſchen Methode. Die wichtigſten Regeln über das perſpectiviſche Zeichnen. Einige Uebungen hierin. Ausführung größerer ſchattirten Zeich⸗ nungen. Baumgruppen und kleinere Landſchaften.

Hfenloch.

13. Schönſchreiben, wöchentlich zwei Stunden, mit den beiden anderen Curſen ge⸗ meinſchaftlich: Nebſt der Behandlung des bei dem Unter⸗Curſus angedeuteten Stoffes wurden noch die Ronde⸗ und Kanzleiſchrift eingeübt. Uebung im Vorſchreiben auf die dnnaaſel

Hfenloch.

14. Turnen, wöchentlich zwei Stunden, gemeinſchaftlich mit dem Unter⸗Curſus;

ſiehe dieſen. Köpp.