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und Busold. Die Knaben unternahmen i. J. 1911 6 halbtägige und 6 Tages-Wanderungen, ferner 5 Ausflüge von 1 ½ tägiger Dauer, darunter einen gemeinsam mit der Mädchengruppe und endlich 3 weitere Wanderfahrten: vom 14. bis 19. April über Eisenach, Oberhof zum Verbandstage nach Ilmenau und zurück über die Gleichen, vom 5 bis 7. Juni nach N.-Werbe, wo den Wandervögeln von dem Königl. Grunderwerbskommissar für die Talsperren-Anlage, Herrn Reg.-Rat Reinhard, eines der geräumten Gehöfte als Bleibe freundlichst überlassen war, und vom 10. bis 16. Juli über den Knüll in die Rhön und durch die Schwalm zurück. Die Beteiligung an den einzelnen Fahrten schwankte zwischen 8 und 30 Teilnehmern. Bei den kleineren Wanderungen wurden auch Kriegsspiele und andere Uebungen vorgenommen. Am 22. August belehrte Frl. Eckhardt die Wandervögel beider Gruppen in einem mit Demon- strationen verbundenen Vortrage über die erste Hilfe bei Unglücksfällen.
Voraussetzung für den Beitritt und das Verbleiben von Schülern im Wandervogel ist gute Führung, befriedigende Leistungen in der Schule und eifrige Teilnahme an den Wanderungen.
Befreiungen von einzelnen Unterrichtsfächern oder Lehrstunden traten in folgenden Fällen ein: Am Religionsunterricht der Anstalt nahmen alle evangelischen Schüler teil.
Vom Zeichnen waren im Sommer 1, im Winter 3 Schüler aus gesundheitlichen Gründen befreit, ausserdem im Winter 4 Konfirmanden 1 Stunde wöchentlich. Am Linear- zeichnen beteiligten sich im Sommer 65 von 82, im Winter 63 von 78 Schülern.
Vom Turnunterricht waren befreit(von insgesamt im Sommer 184, im Winter 180 Schülern):
vom Turnunterricht überhaupt teilweise
Auf Grund ärztl. Zeugnisses ſim Sommer 8, im Winter S[im Sommer 24, im Winter 20 Aus anderen Gründen“*)..[„—-—,„„—„„ 23,„„ 35
zusammen ſim Sommer 8, im Winter 8 ſim Sommer 47, im Winter 55 also von der Gesamtzahl der Schiller.......„„ 4,30%,„„ 4,4%„„ 25,5%,„„ 30,5%
*) Schüler aus benachbarten Ortschaften.
Vom Chorsingen befreit waren im Sommerhalbjahr 29, im Winterhalbjahr 29 Schüler ganz, ausserdem im Sommer 14, im Winter 15 auswärtige Schüler je eine Stunde wöchentlich.
An den Schreibstunden für schlecht schreibende Schüler der III und II nahmen im Sommer 8, im Winter 8 Schüler teil.
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