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stellenden Natur- und Kunstformen(Geräten, Gefässen, lebenden Pflanzen, ausge- stopften Vögeln) mit Wiedergabe von Licht und Schatten. Uebungen im Malen mit Wasserfarben nach farbigen Gegenständen. Lehrer Frese.
Linearzeichnen:(wahlfrei): 2 Stdn. w. cb. mit II. Körper in Grund-, Auf- und Seitenriss. Darstellung einfacher geometrischer Körper, Abwickelungen und Schnitte. Lehrer Frese.
Vom Religionsunterricht befreit waren im Sommer keine Schüler, im Winter 13 Konfirmanden.
Vom Zeichnen befreit war kein Schüler. Am Linearzeichnen nahmen sämtliche Schüler von I und II mit Ausnahme von vier Auswärtigen teil.
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Die Anstalt besuchten im Sommer 79, im Winter 77 Schüler; von diesen waren vom Turnen befreit:
Vom Turnunterricht überhaupt Von einzelnen Stunden
Auf Grund ärztlichen Zeugnisses im Sommer 2, im Winter 1 ſim Sommer 2, im Winter 2 aus anderen Gründen*)„„ 1,„„„„ 5,„„ 16
.
zusammenf im Sommer 3, im Winter 1 im Sommer 7, im Winter 18
also von der Gesamtzahl derSchüler 4„ 3,80%,„„ 1,3% 5„ 8,9%,„ 5 23,4%
Der Turnunterricht fand in der Schulturnhalle und auf dem zugehörigen Turnplatz
statt, die auch von der Stadtschule benutzt werden. Es wurde in zwei Abteilungen ge-
turnt und zwar turnten in Abteilung I die Schüler der 3 oberen Klassen, in Abteilung II die der 3 unteren Klassen.
Abteilung II(Sexta— Quarta): Marsch- und Ordnungsübungen, einfache Stab- und Hantelübungen, gemeinsames Turnen: Klettern, Steigen, Freispringen, leichte Hang- und Stützübungen. Turnspiele. Wissenschaftl. Hilfslehrer Hüttenhain.
Abteilungl(Tertia— Prima): Marsch- und Ordnungsübungen, Eisenstab-, Hantel- und Keulen-Uebungen, gemeinsames Turnen an allen Geräten, volkstümliche Uebungen und Wettkämpfe. Oberlehrer Dr. Reichardt.
Ausserdem hielten etwa zwanzig der älteren Schüler eine besondere Turnstunde ab unter Leitung des Oberlehrers Dr. Reichardt.
Jugendspiele. Anleitung zu Jugendspielen wurde, vorzugsweise im Sommer, auf dem Schulturnplatze im Rahmen der Turnstunden gegeben; auch wurden gelegentlich kleinere Uebungsmärsche unternommen. Da bei der bevorstehenden Zusammenlegung der Grundstücke innerhalb der Wildunger Gemarkung die Beschaffung eines städtischen Spielplatzes vorgesehen ist, Sso werden die Jugendspiele künftig noch mehr Pflege finden können als bisher. Der neue Spielplatz soll so gewählt werden, dass er zugleich im Winter zur Eisbahn umgestaltet werden kann.
Baden. Sommer und Winter wöchentlich einmal besuchen sämtliche Schüler klassen- weise das Brausebad im neuen Schulgebäude. Die Teilnahme ist obligatorisch. Ausserdem wird auch das Flussbad in der Eder nahe bei Wellen von den meisten Schülern im Sommer wöchentlich mehrere Male aufgesucht. Eine Möglichkeit zur Erlernung des Schwimmens ist allerdings einstweilen leider nicht vorhanden.
Vom Singen befreit waren die meisten Schüler der Sekunda und Prima, 2 Tertianer und 1 Quartaner.
Vom Schreiben befreit waren zwei Quartaner, weil sie in Latein Privatunterricht erhielten. An den Schreibstunden für schlecht schreibende Schüler der III. und II. nahmen im Sommer 6 Schüler, im Winter 2 Schüler teil.
*) Schůͤler aus benachbarten Ortschaften.


