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ſelben Buch. Uebung im Erkennen des Subjekts und⸗Prädicats in den Leſeſtücken. Kenntniß der Wortarten. Decli⸗ nation, Comparation und Conjugation im Indicativ des Aktivums. Orthographiſche Uebungen(wöchentlich 2—3 Dictate.) Kleine Aufſätze erzählender und beſchreibender Art. Heuſel.— 3. Franzöſiſch, 2 St. Im Sillabaire français von Plötz die Lektionen von 1—52 durchgearbeitet; die Wörter und Regeln gelernt, die Aufgaben mündlich und ſchriftlich überſetzt. Kolb.— 4. Rechuen, 4 St. Die vier Grundrechnungsarten in unbenannten und benannten ganzen Zahlen nach Niepoth's Rechenbuch; Ueberſicht der Münzen, Maße und Gewichte, ſowie Reſolution und Re⸗ duktion derſelben. Kopfrechnen nach Löſer. Heuſel.— 5. Geographie, 2 St. Heimatskunde, ausgegangen von Alzey und der Umgegend. Das Großherzogthum Heſſen und angrenzende Gebiete nach phyſiſchen, politiſchen und ſtati⸗ ſtiſchen Verhältniſſen. Heuſel.— 6. Naturgeſchichte, 2 St. mit Kl. VIII. a.(ſiehe dieſe). 7. Schreiben, 2 St. Deutſche und engliſche Schrift, Ziffern nach Vorſchrift auf der Schultafel. Tactſchreiben. Kolb.— 8. Zeichuen, 3 St. Zeichnen von gradlinigen Figuren. Lehr. 9. Singen, 1 St. allein, 1 weitere Stunde vereinigt mit nicht im Chor ver⸗ wendeten Schülern aus Kl. VI und V. Ein⸗ und mehrſtimmige Schul⸗ und Volkslieder. Kolb.— 10. Turuen, 2 St. im Sommer mit Kl. VI. Frei⸗ und Ordnungsübungen, Uebungen an Geräthen. Turnſpiele. Heuſel.—
Sechſte Klaſſe. Klaſſenführer: Reallehrer Heddäus.
a. Gemeinſamer Unterricht der Realklaſſe und der Gymnaſial⸗Abtheilung.
1. Religion, a. evangeliſche, 2. St. Bibliſche Geſchichte des alten Teſtamentes bis zur Theilung des Reiches und ausgewählte Geſchichten des neuen Teſtaments nach Zahns bibliſchen Hiſtorien. Die wichtigſten Erklä⸗ rungen und Sprüche aus den drei erſten Hauptſtücken und der Sittenlehre des badiſchen Katechismus. Lieder aus Schwabes geiſtlichem Liederbuche erklärt und memorirt. Weckerling.— b. katholiſche, 2 St. mit Kl. VllII und VII(ſiehe dieſe), c. israelitiſche, 2 St. mit Kl. VIII und VII(ſiehe dieſe). 2. Deutſch, 6 St. Leſen in Wagners Leſebuch; Erklären und Wiedererzählen geleſener Stücke; Erlernen und Vortragen von Gedichten; Ge⸗ ſchlechtswörter, Hauptwörter, Eigenſchaftswörter, Fürwörter, Zahlwörter, Umſtandswörter und die Flexion des Zeit⸗ worts. Einfacher und erweiterter Satz. Orthographiſche Uebungen(wöchentlich 2 Dictate.) Alle 14 Tage ein Aufſatz erzählender Art. Heuſel.— 3. Franzöſiſch, 4 St. In Plötz Elementarbuch die Lektionen 1—52 durchgearbeitet: Uebungen über alle Formen von avoir und étre, Adjectif demonstratif, Pronom possessif, das Adjectif, Pronom interrogatif, relatif, demonstratif; Comparaison. Kolb.— 4. Arithmetik, 4 St. Wiederholung der vier Species mit ganzen benannten Zahlen. Gemeine Brüche nach Niepoth's Rechenbuch. Dr. Wiederhold.— 5. Geagraphie, 2 St. Die Grundlehren der Geographie, ſowie Ueberſicht über die fünf Erdtheile nach Daniel’ Leitfaden 1. Buch Heddäus.— 6. Geſchichte, 2. St. Erzählungen aus der ägyptiſchen, babyloniſchen, perſiſchen, phöniziſchen, grie⸗ chiſchen und römiſchen Geſchichte nach Andrä’s„Erzählungen aus der Weltgeſchichte.“ Die bedeutendſten griechiſchen Heldenſagen ausführlich erzählt. Pabſt.— 7. Natucgeſchichte, 2 St. Im Sommerhalbjahr: Botanik; Betrachtung einzelner Pflanzen, dabei Einübung der botaniſchen Terminologie; Zuſammenſtellung verwandter Pflanzen; die Klaſſen des Linné'ſſchen Syſtems nach Leunis' Leitfaden, 2. Heft. Die wichtigſten Culturpflanzen. Im Winterbalbjahr: Zoologie; Säugethiere und Vögel, nach Leunis Leitfaden, 1. Heft. Weckerling.— 8. Schreiben, 2 St. Einübung des kleinen und großen deutſchen und engliſchen Alphabets und der Ziffern nach Fürſtenbergs Schreibſchule. Heuſel. — 9. Freihandzeichnen, 4 St. Fortſetzung der Uebungen der VIl. Kl. bis zu complicirteren gradlinigen Figuren und Anfang des Ornamentzeichnens unter Berückſichtigung der Kumpa'ſchen Vorlagen. Lehr.— 10. Geſang, 4 St. Die fähigen und vorgerückten Schüler vereinigt mit denen aus Kl. V., IV., III., II., 1. und zwar ſo, daß der Sopran 1 St., der Alt 1 St., Tenor und Baß 1 St. allein und alle Stimmen zuſammen 1 Chorſtunde haben. Den Gegenſtand der Uebungen bildeten die Feſtmotetten von Engel und Chöre aus dem Liederſchatz von Ballien. In der Theorie: Die Lehre von den Intervallen und die Grundaccorde. Hüfner.— 11. Turnen, nur im Sommer 2St. mit Klaſſe VlIlI(ſiehe dieſe). 1es
b. Beſonderer Unterricht der Gymnaſial⸗Abtheilung.
12. gateiniſch, 17 Schüler, 6 St. Regelmäßige Formenlehre nach Berger's Grammatik. Die 5 Declinationen, die Genusregeln, die Pronomina, Numeralia, Adjectiva nebſt Comparation, die Conjugationen. Die Wörter in Spieß' Uebungsbuch für Sexta wurden memorirt, die Leſeſtücke theils mündlich theils ſchriftlich überſetzt und die ſchriſtlich überſetzten memorirt. Wöchenlich ein exercitium domesticuw und ein exercitium pro loco. Heddäus.—


