/*— 4— in der Ebene; Beſtimmung der höchſten Anzahl der Verbindungslinien zwiſchen Punkten; die Lehre von den Winkeln.
VI. Geographik, 2 Stunden wöchentlich, ſeit Januar 3 Stunden, bei Herrn Dr. Krämer: die Geographie und ihre Theile; Vorſtellungen vom Weltall; Geſtalt der Erde; der Sternenhimmel; das copernikaniſche Weltſyſtem; Fixſterne, Planeten, Cometen; die Erde mit andern Planeten verglichen; der Mond; die Bewegung der Erde; die Oberfläche der Erde und ihre Bildung; Waſſer und Land; Meere und Continente; die 5 Oceane; das Meer und ſeine Eigenſchaften; die bekannteſten Meer⸗ engen u. ſ. w.; überſichtliche Darſtellung der 5 Erdtheile und ihrer gegenſeitigen Lage. Nach Daniel's Handbuch der Geographie.
VII. Beichnen, 2 Stunden wöchentlich— 1 Stunde mit der III. Claſſe— bei Herrn Heitger, ſpäter bei Herrn Schneider. Freies Handzeichnen: allgemeine methodiſche Uebungen; Zeichnen leichter Ornamente und Landſchaften— nach Vorlagen.
VIII. Schönſchreiben, 4 Stunden wöchentlich, wovon 2 in Verbindung mit der III. oder II. Claſſe, bei dem Claſſenführer: Körper⸗ und Federhaltung, Feder⸗ ſchnitt; elementariſche Entwickelung des kleinen und großen deutſchen und engliſchen Alphabets, der Satzzeichen und Ziffern; Einübung nach der Tactſchreibmethode.
IX. Geſang, 2 Stunden wöchentlich, bei Herrn Stützel. Siehe S. 8.
X. Turnen, 2 Stunden wöchentlich, bei Herrn Heitger. Siehe S. 8.
Dritte Claſſe.
(Claſſenführer: Herr Heitger.)
I. Religionslehre, 3 Stunden wöchentlich.
1) Evangeliſche(mit der IV. Claſſe) bei Herrn Pfarrer Keller, ſpäter bei Herrn Pfarrer Bennighof. Siehe IV. Claſſe.
2) Katholiſche(mit der IV. Claſſe) bei Herrn Decan Nillius. Siehe IV. Claſſe.
II. Deutſche Sprache, 5 Stunden wöchentlich, bei Herrn Dr. Krämer, ſpäter bei Herrn Gerlach: Vortrag erklärter und memorirter Gedichte; die Declination der Subſtantiven incl. der gebräuchlichſten Fremdnamen und der Eigennamen; das Bei⸗ wort, Zahlwort und Fürwort; die gebräuchlichſten lautlehrlichen, ſatzlehrlichen und ſtiliſtiſſchen Zeichen, die Abbreviaturen und Correcturzeichen; Löſung einer großen Anzahl ſchriftlicher Aufgaben— nach Götzinger und nach Dictaten; Fortſetzung der orthographiſchen Uebungen.
III. Fateiniſche Sprache, 6 Stunden wöchentlich, III. Cl. mit den Latiniſten der IV. combinirt, bei Herrn Dr. Krämer: gründliche Repetition der 4 regelmäßen Con⸗ jugationen; die unregelmäßige Conjugation; die Rection der Präpoſitionen; einige wichtige ſyntaktiſche Regeln; mündliche und ſchriftliche Ueberſetzungen aus Spieß Uebungsbuch zum Ueberſetzen aus dem Lateiniſchen in's Deutſche und aus dem Deut⸗ ſchen in's Lateiniſche; Memoriren einer großen Anzahl der gebräuchlichſten Wörter.
IV. Franzöſiſche Sprache, 4 Stunden wöchentlich, bei Herrn Dr. Uhrig, ſpäter bei dem Claſſenführer: Wiederholung der Hülfszeitwörter; Einübung der regel⸗ mäßigen Zeitwörter; das Etymologiſche der Redetheile bis zu den unregelmäßigen Verben incl., dabei viele Ueberſetzungen— Grammatik von Herrmann. Im Leſe⸗ buch von demſelben Verfaſſer— 1. Curſus— wurden Nr. 1— 22 überſetzt und memorirt.
V. Mathematik, 5 Stunden wöchentlich, bei Herrn Gerlach, ſpäter bei Herrn Schneider. a) Arithmetik: das Rechnen in ganzen benannten Zahlen; die zu⸗


