Jahrgang 
1927
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Adam, Friedrich, H. 1906H. 1907. Hinkel, Johannes, W. 1917W. 1919, Jungk, Karl, H. 1907- O. 1909. Hess, Georg, W. 1919O. 1924. Klippel, Jakob,©. 1909W. 1917. Galle, Jakob,©. 19240O. 1926.

4. Ausserordentliche Lehrer.

Rothschild, Dr. David, H. 1880S. 1891. Levi, Dr. Joseph, W. 1891H. 1904. Bohn, Wilhelm, W. 1882S. 1883. Grünfeld. Dr. Richard, H. 1904O. 1905. Flöring. Dr. Friedrich, H. 1883O. 1884. Lewit, Dr. Julius,©. 19050. 1921.

5. Seminarärzte. Dr. Schenk, H. 1880O. 1893. Dr. Schäffer, O. 1893O. 1913. Dr. Stigell,. 1893O. 1899. Dr. Drescher,©. 1913O. 1923.

6. Rechner.

Gundrum, Jakob, W. 1881H. 1884. Stock, Adolf,©. 1904H. 1923. Schäfer, Friedrich, H. 1884 0. 1904. Helbig, Wilhelm, seit H. 1923.

7. Wirtschafterinnen.

Bang, Luise, H. 1880S. 1900. Böhm, Pauline, W. 1904--H. 1926. Magnus, Clara, S. 1900-W. 1904.

8. Schuldiener.

Conrad, Johannes, H. 1880-O. 1889.' Köhler, August, S. 1900-31. 1. 1925. Fröhlich, Karl,. 1889-S. 1900, Klippel, Franz(zur Aushilfe) seit ı. 2. 1925.

Der Unterricht begann 1880 in 2 Klassen(Unter- und Mittelklasse) mit 69 Schülern, von denen 67 von dem Seminar Friedberg und 2 aus Bensheim nach Alzey überwiesen worden waren. Mit dem Seminar war von Anfang an ein Internat verbunden. Die Oberklasse ent- stand 1881 durch Aufrücken.der Mittelklasse. Die Schülerzahl der nunmehr 3klassigen Anstalt stieg in diesem Jahr nach Aufnahme der neuen Unterklasse auf 104. Die nächsten Jahre brachten einen kleinen Rückgang in der Schülerzahl auf 92 und 8!. Von 1888 ab war die Schülerzahl stets annähernd die gleiche(101-114), stieg 1903 auf 144 und wuchs nun stetig bis zum Anfang des Schuljahrs 1912/13 auf die Höchstzahl 188. Doppelklassen hatten eingerichtet werden müssen. Im nächsten Schuljahr(1913) zählte das Alzeyer Seminar 158 Schüler. Im August und September 1914 traten von 138 Seminaristen 59 als Kriegsfreiwillige in das Heer ein. Die Kriegsjahre leerten dann die Unterrichtssäle immer mehr. 1915/16 betrug die Schüler- zahl am Anfang des Schuljahres noch 110, am Ende 33. Der Anfang des Schuljahres 1916/17 wies nur noch 65 Seminaristen auf, von denen am Ende des Jahres noch 39 die Anstalt be- suchten. Die meisten waren zu den Waffen geeilt. Welche furchtbare Opfer der Krieg von uns forderte, davon legt die Gedenktafel in der Vorhalle unseres Lehrgebäudes erschütterndes Zeugnis ab, Tag für Tag Lehrer wie Schüler gemahnend an die Treue derer, die ihr Alles hin- gaben für Volk und Vaterland.

Nur einige wichtige Ereignisse aus der Geschichte unserer Anstalt seien bei diesem Rückblick noch einmal der Vergessenheit entrissen. Die Pläne zu den Seminargebäuden sind von dem Geh. Oberbaurat Müller und dem Stadtbaumeister Braden in Darmstadt entworfen worden; die Ausführung hatte Bauunternehmer Hasenbach von Offenbach übernommen. 1883 erfolgte die Erwerbung und Anlage des Botanischen Gartens. 1896 erhielt das Seminar die Berechtigung zur Erteilung des Einjährigen-Zeugnisses. Vom gleichen Jahre ab wurden die hessischen Präparandenanstalten nicht mehr den Kreisschulkommissionen, sondern den Direktionen der Seminare unterstellt, wodurch zwischen den beiden der Lehrerbildung dienen- den Anstalten ein innigerer Zusammenhang erzielt werden sollte. Ebenfalls von 1896 ab wurden für eine Reihe von Jahren im Winter wöchentlich Vortragsabende veranstaltet, an denen vor- wiegend die Zöglinge der Oberklassen Vorträge allgemein bildenden und belehrenden Inhalts