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2. Abteilung, OlII—IV: Freiübungen, Ordnungsübungen: Wendungen, RKichtung, Marſch; Gerätturnen an Reck, Barren, Springel, Bock, Pferd, Leiter, Kletterſtange, Tau und Ringen. Schleuderball. Schwarzer Mann, Barlauf, Wettlauf, Eilbotenlauf, Tauziehen, Entfernungsſchätzen. — Pfeifer.
3. Kbteilung, V und VI: Ordnungsübungen. Einfache Freiübungen. Leichtere Gerät⸗ übungen. Gerwerfen. Ball- und andere Bewegungsſpiele: Barlauf, Diebſchlagen, Drittenab⸗ ſchlagen, Schwarzer Mann, Hund und haſe, Kettenſpiele, Schnitzeliagd uſw.— Sommer: Prinz, Winter: Silomon und Becker.
Ein freiwilliger Spielnachmittag war in dem regenreichen Sommer nicht eingerichtet.
Der Turnverein, der Oſtern 1912 an die Stelle des Spielvereins trat und aus 33 Schülern der UI— OlII beſtand(Leiter: Oberlehrer Dr. Brandt), übte wöchentlich zweimal in der Turnhalle.
Der„Wandervogel“(Führer: Prof. Schmidt) unternahm im Kpril 1913 eine Fahrt ins Orpetal und eine zur Weidelsburg, im Mai eine nach Corbach und eine zur Waldſchmiede, im Juni eine nach Warburg und eine nach Corbach, in der übrigen Seit kleine Kusflüge in die Umgegend und Rachtwanderungen. Im Juni fand ein Kriegsſpiel mit den Pfadfindern an der Scheidwarte ſtatt, im Juli eine Sommerfahrt an die Nordſee. Seit herbſt 1912 gehört die Ortsgruppe, die 12 Wandervögel zählt, dem unter Schirmſchaſt Sr. Durchlaucht des Fürſten ſtehenden Jungdeutſchlandbund Waldeck-Pyrmont an.
Zu den Pfadpfindern„Jung Arolſen“ gehören 11 Schüler. Sie nahmen an den ſonntäg⸗ lichen Übungen und zwei größeren Kriegsſpielen teil, von denen eins im herbſt gegen die Caſſeler Pfadfinder und eins im Frühjahr gegen die Wildunger ſtattfand.
Am 16. Juni fand ein Kriegsſpiel der geſamten Auſtalt zwiſchen Arolſen und Ehringen ſtatt. Wanderungen unternahmen die einzelnen Klaſſen am 1. und 2. September. Räheres ſ. III.
Baden und Schwimmen. Baden und Schwimmen fand in der ſtädtiſchen Sommer⸗ Badeanſtalt ſtatt. Es badeten alle Schüler, ſoweit ſie nicht durch zwingende Gründe verhindert wurden. Schwimmen konnten 89. von denen 11 es im Sommer 19ls erlernten.
d) Geſang.
1. Abteilung(VI und V), 2 St.— Einführung in die Uotenſchriſt. Die Durtonleiter und deren Intervalle. Ganze und halbe Stufe. Der Dreiklang und ſeine Umkehrungen. öahlreiche Treffübungen. G und Fdur-Tonleiter. UÜbungen zur Erzielung richtiger Tonbildung, Kusſprache und Atmung. Rotenwerte und Pauſen. Taktarten und Tempobezeichnungen. Molltonleiter. Große und kleine Terz. Einführung in die Zweiſtimmigkeit. Choräle, ein- und zweiſtimmige Volks- und Vaterlandslieder.
2. Abteilung(IV— OIII): Sopran und Alt, 1 St.— Wiederholung und Erweiterung der theoretiſchen Ubungen nach dem neuen Lehrplan. Vorarbeit für die Chorgeſangſtunde.
3. Abteilung(UII— UI): Tenor und Baß, 1 St.— Wiederholung und Erweiterung der Uotenkenntnis und Treffübungen. Volks- und Vaterlandslieder für 4 ſtimmigen Männerchor.
4. Abteilung(IV— I): Chorgeſang(Gem. Chor), 1 St.— Volks- und Vaterlandslieder, Motetten. Sum an wurden aus VW u. VI beſonders ſtimmbegabte Schüler herangezogen. — Krummel.


