— 11—
Wahlfreies Linearzeichnen(1 Abt. in 2 Stunden: Thiemann) und Schreiben(IV— OIII: Krummel).
. Zeichnen. Schreiben Geſamtzahl Teilnehmer Geſamtzahl Teilnehmer UI 26 9 OII 17 V 6 17 2 UIII 19 4 IV V 28 7 Zuſammen 43 V 15= 35„% 64 13— 20 à0%
Turnen, Spiel und Sport. Die Anſtalt beſuchten 152 Schüler.
Vom Turnunterricht waren befreit überhaupt teeilweiſe auf Grund ärztlichen Zeugniſſs... 6 13 als auswärtige Schüler......— 21 Zuſammen. 6 34
alſo von der Geſamtzahl der Schüler.. 4% 22,1%
Die Schüler wurden in 2 Abteilungen in je 3 St. unterrichtet. Bei günſtigem Wetter wurde wöchentlich eine Stunde zu Spielen benutzt, die meiſt auf dem Königsberg ſtattfanden. In dem im ganzen milden Winter konnten doch manche Stunden zum Rodeln, zum Eislauf und zu Schneeballkämpfen verwandt werden.
Von Auguſt ab wurden an allen Tagen ohne Turn⸗ oder Spielſtunde je 10 Minuten des Unterrichts zu Freiübungen ſämtlicher Schüler verwandt.
Die Anſtalt hat hinter dem Schulhauſe einen großen Turnplatz. Die nur bei ungünſtigem Wetter benutzte Turnhalle liegt ungefähr 250 m davon entfernt.
1. Abteilung, UII— UIII: Freiübungen, Ordnungsübungen: Wendungen, Richtung, Marſch; Gerätturnen an Reck, Barren, Springel, Bock, Pferd, Leiter, Kletterſtange, Tau und Streckſchaukel. Fuß⸗ und Schleuderball; Schwarzer Mann, Barlauf, Wettlauf.— Menk.
2. Abteilung, IVY— VI: Einfache Freiübungen. Ordnungsübungen mit der im Heere gebräuchlichen Befehlsſprache. Leichtere Gerätübungen. Gerwerfen. Ball⸗ und andere Bewegungs⸗ ſpiele: Barlauf, Drittenabſchlagen, Schwarzer Mann, Hund und Haſe, Kettenſpiele, Schnitzeljagd uſw.— Sommer: Schneider, Winter: Kneuper.
Der Spielverein, zu dem 25 Schüler(aus UII 13, aus OIII 12) gehörten, ſpielte wöchent⸗ lich ein- oder zweimal je 2 Stunden Fußball auf dem Königsberg.
Dem im zweiten Jahr beſtehenden„Wandervogel“ gehörten von den Schülern der Anſtalt zuletzt 12 Eingetragene und 10 Nichteingetragene an, von denen 3 wegen monatelagen unent⸗ ſchuldigten Fernbleibens ſtillſchweigend austraten. Der Eltern⸗ und Freundesrat umfaßt 18 Mit⸗ glieder. Halbtagsfahrten fanden im Sommer regelmäßig am Ende der Woche, ſeit Ende Auguſt dagegen nur ſelten ſtatt. In den großen Ferien ging eine 16 tägige Wanderung über den Weſter⸗ wald zum Rhein(Führer: Prof. Schmidt).
Schwimmen. Baden und Schwimmen findet in der ſtädtiſchen Badeanſtalt ſtatt. Es konnten ſchwimmen von 152:33. Die geringe Zahl wurde hauptſächlich verurſacht durch die große Zahl der Fahrſchüler. Über Wettſchwimmen ſ. Geſchichte der Anſtalt.


