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Wiederholung des Lernſtoffs der Untertertia. Einprägung und Erweiterung des Wort⸗ ſchatzes. 2 Gedichte gelernt. Alle 14 Tage eine Arbeit, Umformung oder Diktat. Sprech⸗ übungen im Anſchluß an den Leſeſtoff. Geleſen: Chamber's English History. Marryat, The Settlers in Canada. Schmidt.
6. Erdkunde, 2 St.— Das Deutſche Reich. Kartenſkizzen. Wiederholung des Lehrſtoffs der Quarta und Untertertia.— Schaub.
7. Geſchichte, 2 St.— Geſchichte vom Ausgange des Mittelalters bis zum Regierungs⸗ antritt Friedrichs des Großen. Wiederholungen.— Schnöring.
8. Mathematik, 5 St.— Potenzen und Wurzeln. Gleichungen erſten Grades mit einer und mehreren Unbekannten; einfache quadratiſche Gleichungen. Ähnlichkeitslehre; Propor⸗ tionalität gerader Linien am Kreiſe, ſtetige Teilung; regelmäßige Polygone; Umfang und Inhalt des Kreiſes. Konſtruktionen.— Brandt.
9. Naturgeſchichte, 2 St.— Zuſammenfaſſende Wiederholung des bisherigen Stoffes der Naturbeſchreibung. Betrachtung der Anatomie und Entwicklungsgeſchichte der Glieder⸗ tiere, Weichtiere und Würmer. In einer Stunde die Geſetze der Mechanik.— Brandt.
10. Zeichnen, 4 St.— 1. Freihandzeichnen. Zeichnen und Malen(Paſtell und Aquarell) nach Vaſen, Flaſchen, Krügen, Kannen, Gläſern, Vogelfedern, Vogelfüßen, Zweigen mit Früchten; Pinſelzeichnen ohne Vorzeichnung. 2. Linearzeichnen. Geometriſches Zeichnen: Konſtruktionen von Senkrechten und Parallelen; die regelmäßigen Vielecke; Kreiskonſtruk⸗ tionen; die Ovalen und Spiralen, Ellipſe, Parabel, Hyperbel; Gewölbebogen; gotiſches Maßwerk.— Schulz.
Anter⸗Tertia. Ordinarius: Oberlehrer Dr. Paulus.
1 Religion, 2 St.— Geographie Paläſtinas. Geſchichte des Volkes Israel von Moſes bis Salomo. Einiges aus den Propheten und Pſalmen. Das Kirchenjahr. Die gottes⸗ dienſtliche Ordnung. 4. und 5. Hauptſtück. 4 neue Lieder. Wiederholung des früheren Lernſtoffs. Schmidt.
2. Deutſch, 3 St.— Geleſen: Stücke aus dem Nibelungen⸗ und Gudrunliede, Balladen von Schiller und Uhland und andere ausgewählte Gedichte; daneben Muſterſtücke deutſcher Proſa. Gelernt wurden hauptſächlich Gedichte von Schiller und Uhland. Alle 4 Wochen ein Aufſatz. Wiederholung der Grammatik.— Schnöring.
3. Latein, 5 St.— Wiederholung und Erweiterung der Kaſuslehre. Wiederholung der Formenlehre. Überſetzen entſprechender Stücke aus dem Oſtermannſchen Übungsbuche. Alle 14 Tage eine ſchriftliche Arbeit. Geleſen: Caesar, de bello Gall. 1 1— 29, IV 20— 36, V 1— 8.— Paulus.
4. Franzöſiſch, 4. St.— Ploetz⸗Kares, Elementarbuch F, Kap. 35—68. Eingehende Wiederholung und Erweiterung der Fürwörter und der regelmäßigen Konjugationen. Par⸗ tizipien, Konjunktiv von avoir und etre und der Verben auf er, ir und re, die hauptſäch⸗ lichſten unregelmäßigen Verben. Sprechübungen im Anſchluß an den Leſeſtoff und an Harnisch-Duchesne ll—V. 4 Gedichte wurden gelernt. Alle 8 Tage eine Arbeit, Umfor⸗ mungen oder Diktate.— Schaub.


