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7. Geſchichte, 2 St.— Im Sommer: Blütezeit des römiſchen Reiches unter den großen Kaiſern. Deutſche Geſchichte bis zum Jahre 18500. Daneben Wiederholungen der alten Geſchichte nach dem Kanon der Jahreszahlen.— Flade.
8. Mathematik, 5 St.— Die Grundrechnung mit abſoluten, poſitiven und negativen Zahlen. Proportionen. Gleichungen 1. Grades mit einer Unbekannten. Sins-, Rabatt- und Terminrechnungen.— Lehre vom Parallelogramm und Kreis ſowie von dem Flächeninhalt geradliniger Figuren. Konſtruktionen.— Schwartze.
9. Naturgeſchichte, 2 St.— Im Sommer: Beſchreibung ſchwierigerer Blütenpflanzen. Überblick über das natürliche Syſtem der Blütenpflanzen. Beſtimmungsübungen.— Im Winter: Naturgeſchichte der Inſekten.— Schwartze.
10. Zeichnen, 2 St.— Freihandzeichnen. Seichnen und Malen nach farbigen Stoffmuſtern, Vogelfedern, farbigen Flieſen, Libellen, Schmetterlingen u. ſ. w.(Farbentreffübungen). 5eichnen und Malen auf Tonpapier mit Paſtellſtiften nach Gebrauchsgegenſtänden, Natur- und Kunſtformen (Cigarrenkiſten in verſchiedenen Lagen, Kiſtengruppen, Gläſern, Flaſchen, Vaſen, Früchten. Skiz- zierübungen; Pinſelübungen ohne Vorzeichnung.— Schulz.
Quarta. Ordinarius: Profeſſor Schmidt.
1. Religion, 2 St.— Im Sommer wurden altteſt. Kbſchnitte geleſen und erklärt, das 1. und 2. Hauptſtück wiederholt, 4 Kirchenlieder gelernt.— Im Winter wurde die neuteſtamentl. Geſchichte nach Matthäus und Lukas durchgenommen., das 3. Hauptſtück nebſt Katechismusſprü⸗ chen gelernt.— Flade.
2. Deutſch, 3 St.— Geleſen wurden Gedichte und Proſaſtücke aus dem Leſebuch; die im Kanon verzeichneten Gedichte wurden gelernt. Wiederholung der formenlehre und Syntax; der zuſammengeſetzte Satz; RKegeln über die Seichenſetzung. Das Einfachſte aus der Wortbildungslehre. Alle 4 Wochen ein Kufſatz, dazwiſchen Diktate.— Flade.
3. Latein, 7 St.— Geleſen: Der ältere und der jüngere Miltiades, Themiſtokles, Ari- ſtides, Cimon, Perikles, Thraſybul, Epaminondas, Hannibal lteilweiſe) nach Oſtermann.
Wiederholung der Formenlehre, beſonders der Verba. Die Kaſuslehre und das Wichtigſte aus der Tempus- und Moduslehre. Lautverſchiebung. Wöchentlich abwechſelnd ein Extemporale oder eine häusliche Arbeit.— Menk.
4. Franzöſiſch, 5 St.— Ploetz-Kares, Elementarbuch F, Kap. 1—34. Einführung in die Ausſprache, Teilungsartikel, regelmäßige Verben auf er, Indikativ von avoir und étre, Grund- und Ordnungszahlen, Steigerung, Umſtandswort, die perſönlichen fürwörter, Verben auf ir und re. à3 Gedichte gelernt. Stete Wiederholung des Wortſchatzes. Alle 8 Tage eine Rrbeit.— Schmidt.
8. Erdkunde, 2 St.— Tänderkunde Europas mit Kusſchluß des deutſchen Reichs. Kar⸗ tenſkizzen.— Paulus.
6. Geſchichte, 2 St.— Geſchichte des Altertums bis zum Tode des Auguſtus.— Paulus.


