Jahrgang 
1906
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6. Erdkunde, 2 St. Das deutſche Reich. Kartenſkizzen. S.: Ebersbach und Paulus, W.: Flade.

7. Geſchichte, 2 St. Geſchichte vom Ausgange des Mittelalters bis zum Regierungs⸗ antritt Friedrichs des Großen. Wiederholungen. S.: Paulus, W.: Flade.

S8. Mathematik, 5 St. Potenzen und Wurzeln. Gleichungen erſten Grades mit einer und mehreren Unbekannten; einfache quadratiſche Gleichungen. Ähnlichkeitslehre; Proportiona⸗ lität gerader Linien; regelmäßige Polygone; Umfang und Inhalt des Kreiſes. Konſtruktionen. Schwartze.

9. Naturgeſchichte, 2 St. Im Sommer: Einige wichtige fremdländiſche Kulturpflanzen. Blütenloſe Pflanzen. Im Winter: Naturgeſchichte der Tauſendfüße, Spinnen, Krebſe und Weichtiere. Nach Weihnachen in einer Stunde die wichtigſten Geſetze der Mechanik feſter Körper. Schwartze.

10. Zeichnen, 4 St. 1. Freihandzeichnen. Zeichnen und Schattieren nach Vaſen, Flaſchen, Krügen, Kannen, Gläſern, ausgeſtopften Vögeln, Naturfrüchten, Zweigen mit Früch⸗ ten. Angabe des charakteriſtiſchen Farbtons(Farbentreffübungen). Skizzieren; Pinſelzeichnungen ohne Vorzeichnung. 2. Linearzeichnen. Geometriſches Zeichnen: Konſtruktionen von Senkrechten und Parallelen; die regelmäßigen Vielecke; Kreiskonſtruktionen; die Ovalen und Spiralen, Ellipſe, Parabel, Hyperbel; Gewölbebogen; gotiſches Maßwerk. Einführung in das projektive Zeichnen. Schulz.

Anrter⸗Tertia. Ordinarius: Im S. Oberlehrer Schmidt, im W. Kand. Stroeder.

1. Religinn, 2 St. Im Sommer: Das Reich Gottes im Alten Teſtament, wichtigere Stellen aus dem 1. u. 2. B. Moſis. Emde und Stroeder. Im Winter: Das Kirchen⸗ jahr, Geographie Paläſtinas, Pſalmen, das 4. und 5. Hauptſtück. Flade. Im ganzen Jahre Wiederholungen aus den früheren Penſen, 4 neue Kirchenlieder.

2. Deutſch, 3 St. Geleſen: Stücke aus dem Nibelungen- und Gudrunliede, Balladen von Schiller und Uhland und andere ausgewählte Gedichte; daneben Müſterſtücke deutſcher Proſa. Gelernt wurden hauptſächlich Gedichte von Schiller und Uhland. Alle 4 Wochen ein Aufſatz. Wiederholung der Grammatik. Einführung in die deutſche Metrik. Sommer: Paulus und Schmidt, Winter: Flade.

3. Latein, 5 St. Wiederholung und Erweiterung der Kaſuslehre. Überſetzen entſpre⸗ chender Stücke aus dem Oſtermannſchen Übungsbuche. Alle 14 Tage eine ſchriftliche Arbeit. Geleſen: Caesar, de bello Gall. I 1 29, IV, V 111 Stroeder.

4. Franzöſiſch, 4 St. Ploetz⸗Kares, Elementarbuch, Kap. 3763. Wiederholung des Lernſtoffs der Quarta. Partizipien, Konjunktiv von avoir und etre und der Verben auf er, die erweiterten Verben auf ir, Verben auf re, Fürwörter, die hauptſächlichſten unregelmäßigen Verben. Sprechübungen im Anſchluß an den Leſeſtoff und an Duchesne. 3 Gedichte gelernt. Alle 8 Tage eine Arbeit, Umformungen oder Diktate. S.: Schmidt und Grupe, W.: Schmidt.

5. Engliſch, 3 St. Geſenius⸗Regel, Sprachlehre, B. Unterſtufe, Kap. 1 18. Einleitung