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nung von Gedichten.— Lektüre der Odyſſee in der überſetzung von Voß. Satzlehre. Alle 4 Wochen ein Auſſatz, außerdem kleinere ſchriftliche übungen.
Latein, 4 St. Jenſen.— Ellendt⸗Seyffert, Lateiniſche Grammatik. Oſtermann, Übungsbuch für III. Wiederholung der Formen⸗ und Kaſuslehre. Tempus⸗ und Moduslehre. Ellendt⸗Seyffert §. 215— 280. überſetzungen aus Oſtermann. Geleſen wurde: Caesar, bell. Gall. lib. IV u. V, 1— 30. Wöchentlich entweder eine häusliche Arbeit oder ein Extemporale.
Franzöſiſch, 5 St. Dr. Nagel— Dr. G. Ploetz, lbungsbuch, Ausgabe B und Sprach⸗ lehre.— Fortſetzung der Sprech⸗ und Leſeübungen. Erweiterung des Wort⸗ und Phraſenſchatzes. Einübung der regelmäßigen Konjugation unter beſonderer Berückſichtigung des Konjunktivs. Die unregelmäßigen Verben. Gruppierende Zuſammenſtellung der geſamten Formenlehre. Hauptgeſetze über den Gebrauch von avoir und étre, ſowie der unperſönlichen Verben. Tempora und Modi. Sprachlehre§. 25— 80 mit Auswahl. Schriftliche und mündliche Überſetzungen aus dem Üübungs⸗ buch, im Anſchluß hieran: Sprechübungen. Alle 14 Tage eine ſchriftliche Arbeit.
Engliſch, 3 St. Dr. Nagel.— Geſenius, Lehrbuch der engliſchen Sprache, Teil 1. Fort⸗ ſetzung der Leſe⸗ und Sprechübungen. Erweiterung des Wortſchatzes. Syntax des Verbs, nament⸗ lich die Lehre vom Infinitiv, Gerundium, Particip. Die Hülfsverben. Gebrauch der Zeiten, Konjunktiv. Schriftliche und mündliche Überſetzungen in das Engliſche und aus dem Engliſchen, verbunden mit Rücküberſetzungen. Lektüre: Chambers, English History. Sprechübungen im Anſchluß an die Lektüre und an Vorkommniſſe des täglichen Lebens. Alle 14 Tage eine ſchriftliche Arbeit.
Geſchichte, 2 St. Flade.— Beck, Leitfaden der Weltgeſchichte. Deutſche Geſchichte vom Ausgange des Mittelalters bis auf Friedrich den Großen.
Geographie, 2 St. Flade.— Daniel, Leitfaden der Geographie. Phyſiſche und politiſche Erdkunde Deutſchlands. Die deutſchen Kolonien.
Mathematik, 5 St. Kunze.— Fr. Reidt, Planimetrie; Bardey, Aufgaben⸗Sammlung, Böhme, Heft XII. a. Geometrie, 2 St.— Kreislehre, Flächengleichheit und Ähnlichkeit der Figu⸗ ren. Berechnung von Figuren einſchließlich des Kreiſes. Konſtruktionsaufgaben. b. Arithmetik, 2 St.— Potenzen und Wurzeln. Gleichungen des 1. Grades mit einer und mehreren Unbekann⸗ ten. Einfache quadratiſche Gleichungen. c. Rechnen 1 St. Aufgaben aus dem bürgerlichen Rechnen.
Naturgeſchichte, 2 St. Kunze. a. Botanik: Das natürliche Syſtem. Die Gräſer und Nadelhölzer. Ausländiſche Kulturpflanzen. Beſtimmungsübungen. b. Zoologie: Die wirbelloſen Tiere. Überſicht über das Tierreich. c. Phyſik(im letzten Vierteljahr): Einleitung in die Phyſik.
Untertertia. Ordinarius: Oberlehrer Flade.
Religion, 2 St. combiniert mit IIII.
Deutſch, 3 St. Flade.— Hopf und Paulſiek für III. Poetiſche und proſaiſche Stücke aus dem Leſebuch, namentlich die auf die deutſchen Sagen bezüglichen und die Gedichte Uhlands wur⸗ den geleſen, erklärt und zum Teil erlernt. Satzlehre und ſchriftliche Übungen dazu. Alle 4 Wochen ein Aufſatz.


