Phyſik, 3 St. im Sommer: Der Rektor; im Winter: Deinet.— Krüger, Grundzüge der Pbyſit.
Allgemeine Einleitung durch Entwicklung der Grundbegriffe. Mechanik, Lehre vom Schall und von der Wärme.
Oberſekunda: Chemie, 2 St. Sommerhalbjahr: Der Rektor. Winterhalbjahr: Hülfslehrer Grebe.
Einführung in die Grundlehren der Chemie durch Unterſuchung der chemiſchen Eigenſchaften der Luft, des Waſſers, des Schwefels, des Kochſalzes, der Kohle, des Kalkes und des Salpeters. Entwicklung der Begriffe: Säure, Baſe, Salz, Bedeutung der chemiſchen Formeln. Im Winter⸗ halbjahre wurden die wichtigſten Metalloide und Metalle ſyſtematiſch behandelt.
Unterſekunda: Naturgeſchichte, 2 St. Sommerhalbjahr: Oberlehrer: Dr. Kutſcher. Win⸗ terhalbjahr: Deinet.— Schilling, Naturgeſchichte.
Elemente der Anatomie und Phyſiologie der Pflanzen; Demonſtrationen des Baues der Pflanzen an Abbildungen und mikroſtopiſchen Präparaten. überſicht der Syſtematik des ganzen Pflanzenreichs. Kryptogame Gewächſe, deren Bau und Lebensgeſchichte.— Im Winter: Anthro⸗ pologie.
Certia. Ordinarius: Oberlehrer Dr. Nagel.
Religion, 2 St. Flade. Bibliſche Geſchichte des Alten Teſtamentes. Wiederholung und Erklärung der 5 Hauptſtücke. Memorieren von Kirchenliedern nebſt Wiederholung früher gelernter.
Deutſch, 3 St. Flade.— Hopf und Paulſiek für III.
Poetiſche und proſaiſche Stücke des Leſebuchs, namentlich die auf die deutſchen Sagen bezüg⸗ lichen, wurden geleſen und erklärt, ausgewählte Gedichte erlernt. Lektüre der Odyſſee in der Über⸗ ſetzung von Voß. Satzlehre. Alle 3 Wochen ein Aufaatz.
Latein, 6 St. Rudolph.— Ellendt⸗Seyffert, Lateiniſche Grammatik. Oſtermann, Übungs⸗ buch für III.
Das Wichtigſte aus der Syntax. Geleſen wurde: Weller, Livius I. XV, XXIX.— Wöchentlich eine ſchriftliche Arbeit, meiſt Extemporalien.
Franzöſiſch, 4 St. Dr. Nagel.— Plötz, Schulgrammatik..
Wiederholung der unregelmäßigen Verba. L. 1— 23. Formenlehre des Subſtantivs, Ad⸗ jektivs, Adverbs. Das Zahlwort. L. 29— 35. Wortſtellung. L. 39— 45. Wöchentlich abwechſelnd ein Exercitium oder Extemporale. Lektüre: Biographies modernes von G. Dhombres und Gabriel Monot L-VI. Sprechübungen im Anſchluß an die Lektüre.
Engliſch, je 4 St. Dr. Nagel.— Geſenius. 1. Teil.
a. Untertertia: Die Ausſprache des Engliſchen auf Grundlage der Phonetik. Grammatik: Die Formenlehre. Die im Geſenius enthaltene Erzählung„The Story of Macbeth“ wurde geleſen, überſetzt, auswendig gelernt und zu leichten Sprechübungen verwendet, ebenſo eine Anzahl der im Lehrbuche enthaltenen kleineren Leſeſtücke. Wöchentlich abwechſelnd ein Exercitium oder Extemporale bezw. Diktat im Anſchluß an die Lektüre.
b. Obertertia: Erweiterung der Formenlehre und die wichtigſten Regeln der Syntax(Geſenius


