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Die englischen Uebungssiiicke wurden mündlich, die deutschen mündlich und schrift- lich übersetzt und die betreffenden grammatischen Regeln daran erläutert.
Lateinische Sprache, 4 St., Reiz, später Schrimps: Beugungslehre der 4 Conjugationen, vorbei anomala und defectivaz die Adverbien und Präpo- sitionenz Ableitung der substantjva, verbi- et adjectiva bis zur Syntax, nach Madvig-Tischer; aus Wagner’s silores et fkuctuss, Seite 1 bis 35, und aus Tischers Uebungsbuch, Seite 1—14, übersetzt.
Geometrie, 2 St., Schäfer: Die Lehre vom Kreis; Verwandlung, Aus- messung und Theilung gradliniger Figuren; Uebungen im Abschätzen von Flächen- räumenz Proportionalität grader Linien und Aehnlichkeit der Figuren; Con- structionsaufgaben. Nach Kambly.
Arithmetik, 3 St., Schäfer: Aufgaben aus der Zins-, Gewinn- und Verlust-, Nabatt-, Disconto-, Gesellschafts- und Mischungsrechnung mit abwechseln- der Anwendung der Einheitsmethode, des Kettensatzes nnd der Proportionslehre; die Nechnungsarten mit Decimalbrüchen unter Bezugnahme aus Flächen- und Kör- perderechnungz Verwandlung gemeiner Brüche in Decimalbrüche und umgekehrt; Ausziehung der Quadrat- und Cubikwurzel aus ganzen und gebrochenen Zahlen. Nach Niepoth, Lehrgang lV und V.
Algebra, 1 St., Schäfer: Von Summen, Differenzen, Producten, Quo- tienten, Potenzen und Wurzeltiz die entgegengesetzten Größen; die algebraischen Grundrechnungsarten(Buchstabenrechnung); National- und Jrrationalzahlenz Po- tenzen mit gebrochetien und negativen Exponenten. Nach Lauteschläger’s ,,Beispiele und Aufgaben.««
Physik, 2 St., Schäfer: Naturkörper, Erscheinungen, Kräfte; Aggregats- zuständez allgemeine und besondere Eigenschaften der Körper; die wichtigsten Er- scheinungen des Schalls, der Wärme, der Electricität unds des Magnetismus. Nach Wagner’s Handb11ch.
Chemie, 1 St., Götz: Vorbegriffez die wichtigsten Elemente und Ver- bindungen der ersten und zweiten Ordnung. Nach Wagner’s Handbuch.
Naturgeschichte, 2 St., Greim, späterGötz: Allgemeine Naturgeschichte des Thierreichs; specielle Naturgeschichte der wirbellosen Thiere in systematische-c Darstellung. Nach Wagner’s Handbuch.»
Geographie, 2 St, Götz: Asien, Amerika, Afrika, Australien; Zeichnen; mehrerer Karten. Nach Wagner’s Handbuch.»
Kalligraphie, 2 St., Kurtz: Fortgesetzte Uebungen in deutscher und lateinischer Schrift, nach den Vorlegeblättern von Heinrigs und der Rothschrist des« Großherzoglichen Kataster-Bureau’s; Uebungen in der Zierschrist.
Zeichnen, 2 St., Gundrum: Ornamente, Landschaften, Thiere nnd Fi- guren im Contour und mit Bleistift oder schwarzer Kreide ausgeführt, nach Vor- legeblättern von Bode, Prensker und Hermes.
Gesang, t St., Gundrum: Die harte und weiche Tonleiter; Treff- und Taktübungenz ein-, zwei- nnd dreistimmige Lieder aus Seeger's Liederfreundz ein- und mehrstimmige Choräle.
Turnen, 2 St., Gundrum: Frei- und Ordnungsiibungenz Uebungen am


