Jahrgang 
1864
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Naturgeschichte, 2 St., Götz: Jm Sommer Pflanzenkunde: Einiibung der Terminologie an lebenden Pflanzen, Betrachtuiig mehrerer Familien. Jm Winter Thierkunde: Merkmale der Hauptgruppen und Klassen, Beschreibung der wichtigsten Thiere, besonders der einheimischen. Nach Wagners Handbnch.

Geschichte, 2 St., Reiz: Die alten Völker Wiens-, die Aegypter, das mythische Zeitalter der Griechen.

Geographie, 2 St. Götz: Geographische Vorbegriffe; das Großherzog- thum Hessen nebst geschichtlichen Notizenz Uebersicht von Deutschland. Zeichnen mehrerer Fluß- und Gebirgssysteme.

Kalligraphie, 3 St., Kurtz: Körper- und Federhaltiing.; die kleinen und großen Buchstaben der deutschen und lateinischen Schrift; Verbindung derselben zu Wörtern und Sätzen, theilweise ohne Hülfslinien.

Zeichnen, 2 St. Gundrum: Die Elemente des Zeichnens; einfache grad- und krummlinige Figuren nach Vorlegeblättern von Bode, Heft l und Il.

Gesang, 2 St., Gundrum: Die harte Tonleiter; Treffiibungenz ein- und zweiftimmige Lieder aus Seegers Liederfreund; einstimmige Choräle.

Turnen, 2 St., Gundrum: Frei- Und Qrdnnngsübungenz leichtere Uebun- gen an den Geräthen.

Dritte Klasse. Klassenführer: MU.

Religion, gemeinschaftlich mit der vierten Klasse.

Deutsche Sprache, 4 St., Götz, später Schrimpf: Leseiibungen im Lefebuch von Berihelt und Jäkel, 2ter und 3ter Theil, Necitiren von Gedichten aus demselben; Uebungen in der Orthographie; kleine Aufsätze, vorzugsweise erzählenden und befchreibenden Inhalts, leichte Geschäftsaufsätzez Wiederholung und Erweiterung der Wortlehre und der Lehre vom einfachen Satz, nach Wag- ner-8 Haiidbuch.

Französische Sprache, 4 St., Reiz: Die Uebungsstücke in Albrechts Elementarbuch, von§. 110·184, mündlich und die deutschen größtentheils auch schriftlich übersetzt, sämmtliche Zeiten und Ausfageweisen der Hülfszeitwörter avoir und erre, sowie der einfachen und zufammengesetzten Zeiten der regelmäßigen Conjugationen und des verhe rötlöchi im Activ und Passiv eingeiibt.

Lateinifche Sprache, 4 St., Müller: Deelination der Substantiva,

Deelination und Comparation der Adjektiva, die Numeralia und Pronomina, das«;

Hülfszeitwort esse, die regelmäßigen Conjugationen, nach Madvigs lateinischer Schulgrammatik; sämmtliche dazu gehörige Uebungsstücke aus dem Uebungsbuch von Spieß mündlich und schriftlich übersetzt-

Geometrie, 2 St., Schäfer: Begriff des Grund- und Lehrfatzes; die graden Linien und gradlinigen Winkel; die Parallellinienz die Lehrsätze über die Congruenz der Dreiecke und Viereckez Uebungen im Construiren. Nach Kamblys Planimetrie.