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Gib uns dein Wort, das Felſen rollt, zurechtgeglüht aus Stahl und Gold, ohne Hörner und ohne Zähne.
Es fährt der Tüge ins Gebiß, der uns aus Wut und Finſternis anbleckenden Hyäne.
Tanoͤsknecht Gottes, ſprich du darein hammerſchlagſchweres Ja und Nein gen alles Klügeln und Klauben. Zerſchlag zu Splitter LTug und Liſt und laß uns, wie dein Glaube iſt, meerüberſchreitend glauben.
Tanosknecht Gottes, wir brauchen dich! Wirf dein weltenbeugend;„hier ſtehe ich!“ in die welken Zwielichtſeelen!
Wir müſſen aus herzfeigem Bücken erſtehn und unſerem Tun in die Augen ſehn, uns wieder groß' Wahrheit befehlen!
Trutznachtigall, heb' an dein' Sang vom„Feſte Burg“ mit Sturmesklang, die Meere müſſen klingen!
Wie bergbeſpreitend Morgenrot wollen wir über Not und Tod aus deinem Munde ſingen:
And wenn die Welt voll Teufel wär' und wollt' uns gar verſchlingen, ſo fürchten wir uns nicht ſo ſehr, es muß uns doch gelingen.


