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Poeſie Schwert und Brünne legt ich nieder, Lenzesluſt und Liebesglück Mit dem Liebling bracht' ich wieder In dies ſchöne Tal zurück. Zwar die Teit hat ſeine Locken Leicht mit Silberreif betaut, Doch die Pulſe nimmer ſtocken, Und das Rerz ſchlägt friſch und laut. Früher Tage Frohgefühle Fand er in der Reimat Gau'n, wo in ſanfter Schattenkühle Sinſam eine kleine Mühle nah' beim Ufer iſt zu ſchau'n.
Muſik Reiter ſah ich hier ihn ſcherzen; Ihm zur Seit' ein blühend Weib, Rot vom Munde, warm von Rerzen, Kerngeſund an Seel' und Leib. Läſſig um das Raupt geſchlungen Schmückt ein Turban reiches Raar, Durch der Mondnacht Dämmerungen Klang die Stimme tief und klar. Und ein Kampf ſchien zu entbrennen, wettſpiel holder Poeſie: Ratem ließ er gern ſich nennen, Und Suleika nannt' er ſie.
Poeſie Ihm erblüht' auf allen wegen Sdler Frauen Ruld und Gunſt; neuen, ungehofften Segen Reift ihm dieſes weibes Kunſt: Tief in ſeiner Seele leſen Sieht er ihren Seherblick,


