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wo Wort und Klang harmoniſch ſich durchdringen, Ihr beider Lied muß alle Rerzen zwingen.—
Doch ſag' mir, Schweſter, nun, was führt dich her? wo willſt du heut' erwünſchte Sinkehr halten? Poeſie 1
Es bittet mich ein treues Muſenkind, Sophie Laroche, in ihrer„Grillenhütte“*) Ihr wund Gemüt von altem weh' zu heilen Durch meiner Sabe neugewährte Gunſt.
Sie hat in blütenreichen Jugendjahren
Des jungen wieland zärtlich Rerz beglückt. Was ſie in Lieb und Leiden dann erfahren. Sie hat damit viel Tauſende entzückt.**)
Geſchichte(tritt plötzlich auf). Ich grüß' euch, Schweſtern! Muſik Unverhofftes Slück t nuch du kehrſt wieder? Poeſie Sei willkommen uns! Geſchichte
Mich ruft des Krieges Donner in dies Tal, Der Deutſchlands Gauen wiederum verheert Und deines Lieblings heim'ſche Stadt bedrãut. Am Rhein und WMain gebietet der Franzoſe Und tränkt das fremde Roß in deutſcher Flut. Vor Frankfurt lärmt der welſche weltbeglücker, Der vielgerühmten Freiheit Feuergrüße Entbietet ſein Geſchütz der guten Stadt.
Poeſie Wwas hör ich? Bange Ahnung faßt mich an Für meines Lieblings Mutter.
*) So nennt die berühmte Frau ihre wohnung in der Domgaſſe. **) In dem ſeinerzeit ſo berühmten empfindſamen Roman„Ge- ſchichte des Fräuleins von Sternheim.“


