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Im jungen Rerzen lodernde Gefühle,
So wangdelt er auf der Geliebten Spur.
Ruch ſie ruht von der Stadt bewegtem Treiben Rier willig aus in trauter Sinſamkeit.—
Seht, wie ſie träumeriſch in grüner Laube
Im lichten Kleid gleich einer weißen Taube Sehnſüchtig⸗froh des Reißgeliebten harrt!
Sie ahnet kaum der Kinder Gegenwart,
Die nach den Blumen ſich geſchäftig bücken,
Mit Strauß und Kranz den lieben Saſt zu ſchmücken.
gus Buſch und Baum der Sang der nachtigallen
Srklingt ſo ſüß wie erſter Liebe Lallen.
Doch ihr im Schoße ruhen ſüß're Lieder,
Die ſeine Rand für Lili niederſchrieb.
Ihr iſt, als ſtrahlt' ſein ſchwarzes Auge wider
nus jedem Wort, ſein Blick ſo tief, ſo lieb.
vom nahen Strome hauchet Schilfgeflüſter,
als ob ihr name tönt' von ſeinem Munde.
Dann wieder ſchauert's durch der Pappeln Düſter
wie naher Trennung tränenſchwere Kunde.
Fragſt du, welch Los die Zukunft dir beſchließe?
O frage nicht! Den Liebestraum genieße. Rimmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt, Slücklich allein iſt die Seele, die liebt.
1. Bild:
Lili in d'Orville's„Bosket.“ Um ſie Kinder des Rauſes Blumen pflückend und Kränze windend.
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2. Szene. mMuſik und Poeſie von verſchiedenen Seiten auftretend.
mu ſik
So kommſt du, Schweſter endlich einmal wieder? nicht ganz vergaßeſt du den ſtillen Ort?


