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Stiftungen beſtehen vier am Seminar: 1. Die von Direktor Weinheim bei ſeinem Abgange 1874
geſtifteten Ueberſchüſſe der Koſtkaſſe mit 2000 Gulden 2. Die aus dem Nachlaß des Kom. Rats Carl Gräff in Bingen vom Jahre 1884 ſtammende Summe von 3000 Mark
Beider Erträgniſſe kommen bedürftigen Seminariſten zu.
3. Die von dem Seminarlehrer Helm 1893 für den Gottes⸗ dienſt in der Seminarkirche geſtifteten 500 Mark
4. Die von der Witwe des Lehrers Leonhard Bayer in Bens⸗ heim 1905 für die Seminarkirche geſtiftete Summe von 900 Mark.
Gelegentlich ihrer ſilbernen Hochzeit im Jahre 1872 ſchenkten die Eleleute Joh. Falk III. in Mainz 5000 Gulden in zehnjährigen Raten als Stipendien für bedürftige kath. Lehrerſöhne unſerer Diözeſe.
1877 ſchenkte Ungenannt 700 Mark zum Ankaufe von Büſten oder Bildern vom Kaiſer und Großherzog, ſowie phyſikaliſcher Apparate.
Eine reiche Spende der Witwe Schion von Mainz verhinderte St. Burokratius durch Nichtanerkennen des Teſtamentes.
1897 ſtiftete ein Bensheimer Meiſter, der die Seminarkirche regel⸗ mäßig beſuchte, einen Baldachin im Werte von Mk. 400 für die Marien⸗ ſtatue des Seitenaltars.
Wenn wir dieſe Stiftungen und Zuwendungen in der Feſtſchrift er⸗ wähnen, glauben wir eine Pflicht der Dankbarkeit gegenüber den edlen Spendern zu erfüllen.


