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1902 wird Hilfslehrer Stumpf an die Realſchule nach Wimpfen verſetzt: an ſeine Stelle tritt Schulverwalter Philipp Gutzler aus Weinsheim, ſeither an der Realſchule in Heppenheim. Im ſelben Jahre wird⸗ Lehramtsaſſeſſor Chriſtian Glückert aus Mainz zur Entlaſtung einiger Lehrer und zwecks Ausdehnung des franzöſiſchen und naturwiſſen⸗ ſchaftlichen Unterrichts als ganz neue Lehrkraft ans Seminar verſetzt.
1904 wird Seminarlehrer Eck Kreisſchulinſpektor in Alsfeld, ſein Nachfolger iſt Dr. Heinr. Made vom Realgymnaſium in Mainz.
1905 läßt ſich Seminarlehrer Buxbaum penſionieren; ſtatt ſeiner kommt der Lehrer an der höheren Mädchenſchule in Worms Friedrich Muth.
1908 geht Oberlehrer Dr. Made auf ſeinen Wunſch wieder nach Mainz und Lehramtsaſſeſſor Wilhelm Fuchs vom Lehrerſeminar in Friedberg tritt an ſeine Stelle.
1909 kommt für Lehramtsaſſeſſor Fuchs, der an die Handelslehranſtalt in Frankfurt verſetzt wird, Oberlehrer Dr. Spilger von der Realſchule in Alzey, für Hilfslehrer Gutzler, welcher die Univerſität beſucht, der Schulamtsaſpirant Friedrich Dofel aus Erbach und für Prof. Werner, der an das Oberlyzeum in Deutſch⸗Wilmersdorf⸗Berlin geht, Oberlehrer Heinrich Geißler vom Seminar in Alzey.
1910 wird Prof. Flegler penſioniert, an ſeine Stelle tritt lic. theol. Wilhelm Gaul, Pfarrer in Beedenkirchen.
1911 kommt Oberlehrer Glückert an das Realgymnaſium in Mainz, während Lehrer Joh. Bentz von der ſtädt. Schule in Offenbach hierher verſetzt wird.
Das Lehrerkollegium iſt 1911 faſt wieder vollſtändig erneuert, wie folgende Tabelle zeigt:
Direktor Geh. Schulrat Joh. Wilh. Geiger. Oberlehrer Prof. Georg Lenhart.
Seminar Muſiklehrer Michael Döbert Oberlehrer Heinrich Geißler. Seminarlehrer Friedrich Muth.
Oberlehrer Dr. Ludwig Spilger. Oberlehrer lic. theol. Wilhelm Gaul.
Prov. Seminarlehrer Joh Bentz Seminar⸗Hilfslehrer Friedrich Dofel.
Das neue heim.
Wie bereits angedeutet, genügten die Räume des„alten Seminars“ ſchon die beiden letzten Jahrzehnte trotz aller Anbauten nicht, die Semi⸗ nariſten unterzubringen und den Unterricht in der den modernen For⸗ derungen entſprechenden Art und Weiſe zu erteilen. Mit eiſerner Energie dringt daher Direktor Geiger immer und immer wieder auf Errichtung eines Neubaues.
Doch erſt im Jahre 1904 wird ein 10 Morgen großes Stück Land für 54 000 Mk. hierfür vom Staate gekauft. Am 5. März 1908 geſchahen die erſten Spatenſtiche für das neue
Heim von ſeiten des Direktors und Bauleiters Regierungsbaumeiſter Köſter. In flotten Zügen ging's nun voran; nach Oſtern waren die


