Aufsatz 
Denkschrift zur Feier des hundertjährigen Bestehens des Ernst-Ludwigs-Seminars zu Bensheim : Hundert Jahre Seminar. Schülerverzeichnis /
(Nach Urkunden bearb. von [Johannes] Ledroit)
Entstehung
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Eiſenhuth und Scheuermann ſowie die Turninſpektoren Marx und Schmuck ſtattfanden, dürften wir die weſentlichſten Vorkommniſſe im Schulbetriebe dieſer Epoche geſchildert haben..

Um die zahlreichen Veränderungen im Lehrkörper verſtehen zu können, geben wir zu Beginn eine Liſte der Lehrer im Schuljahre 1877/78.

Mlüöühr, Joh. Bapt., Direktor.

Helm, Guſt. Mart., Religionslehrer Klaßſert, Jakob, Muſiklehrer öpp, Georg, Ofenloch, Ieenhard. 4 Seminar⸗Lehrer Ohly, Georg, b Flegler, Wilhelm, Religionslehrer Jans, Pet. Joſ., Seminar⸗, Hülfslehrer

Muſiklehrer Klaſſert ſtirbt im Februar 78; ſein Nachfolger wird Muſik⸗Direktor Georg Seiler zu Baden im Kanton Aargau.

1880 wird Seminarlehrer Ohly nach Alzey verſetzt, an ſeine Stelle tritt der prov. Seminarlehrer Dr. Wilh. Uloth zu Friedberg.

Im ſelben Jahre tritt Seminarlehrer Köpp in Ruheſtand, für ihn kommt Präparandenlehrer Franz Schrod zu Lindenfels. Umgekehrt wird Hülfslehrer Jans nach Lindenfels verſetzt und Schulverwalter Jakob Metzler zu Wöllſtein tritt an ſeinen Platz.

1881 wird Seminarlehrer Ofenloch ans Seminar nach Alzey verſetzt, für ihn tritt der prov. Lehrer am Seminar in Friedberg Albert Klein⸗ ſchmidt ein. Im gleichen Jahre kommt Seminarlehrer Dr. Uloth als Ober⸗Medicinal⸗Aſſeſſor ins Miniſterium, ſein Nachfolger iſt der Lehrer an der Präparandenanſtalt in Wöllſtein Philipp Buxbaum. Buxbaum iſt bekannt und berühmt als Odenwaldſchriftſteller.

1882 wirdHülfslehrer Metzler eine Lehrerſtelle zu Wöllſtein über⸗ tragen, an ſeine Stelle tritt Schulamtsaſpirant Franz Rötger, der wieder 1883 nach Weſthofen verſetzt wird. Sein Erſatzmann iſt der Schulgehilfe Franz Buchinger. 1883ſtirbt der außerordentliche Lehrer Direktor Buchinger, ſein Nachfolger Taubſtummendirektor Wilhelm Hemmes erteilt ſtatt ſeiner den Taubſtummenunterricht.

1891 wird Schulverwalter Michael Döbert aus Hauſen ſtatt Buchingers Hilfslehrer. 1892 tritt der kath. Religionslehrer Helm in Ruheſtand, für ihn kommt zunächſt Dr. Johann Moſer und 1894 Kaplan Georg Lenhart zu Bensheim ins Kollegium.

1895 wird Seminarlehrer Kleinſchmidt zum Kreisſchulinſpektor er⸗ nannt und für ihn Lehramtsaſſeſſor Heinrich Werner in Darmſtadt geſchickt.

Am 7, Juli 1896 wird Realgymnaſiallehrer Joh. Wilh. Geiger zu Gießen an Stelle Mührs zum Direktor ernannt, ſodaß das Lehrerkollegium im Jubeljahre 1896, das aber gar nicht gefeiert wird, gegen 1878 faſt ganz erneuert iſt, wie folgende Liſte zeigt:

Direktor Geiger Gehalt 4720 Mk. und freie Wohnung.

Ordl. Lehrer: Prof. W. Flegler 5000 Mk., Religionslehrer.

G. Sailer 4600 Muſtklehrer. F. Schrod 3800 Sem. Ph. Buxbaum 3800 8 Lehrer G. Lenhart 2500 Religionslehrer. 1 H. Werner 2000