Aufsatz 
Beiträge zur Potentialtheorie
Entstehung
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XXII

III. Chronik der Schule.

In dem am 17. April 1884 begonnenen Schuljahre war die Zahl der Gymnasialklassen dieselbe wie in dem vorhergehenden, doch trat zu denselben zuletzt die bis dahin vom ldrm Geheimrath Benecke geleitete Vorbereitungsschule hinzu.

Von den früheren Lehrern des Gymnasii schied zu Ostern 1884 der Hülfslehrer Dr. Lange aus, um einem Rufe an das Johanneum zu Hamburg zu folgen. Er hat unserm Gymnasium seit Ostern 1882 seine Thätigkeit gewidmet und in dieser Zeit sich nicht plos die volle Zufriedenheit seiner Vorgesetzten, sondern auch in ganz besonderem Grade die Freundschaft seiner Kollegen und die allgemeinste Achtung in den verschiedensten Kreisen der Stadt erworben. Wir wünschen seinem gediegenen Streben auch in der Perne den besten Erfolg. In seine Stelle als Hülfslehrer trat Herr Theodor Adrian, geboren zu Danzig am 2. März 1861, gebildet auf dem Realgymnasium zu St. Peter in Danzig und auf den Uni- versitäten zu Berlin und Königsberg, Dr. phil. seit 1882, welcher nach Ablegung seines Staatsexamens am 18. Juli 1883 sein Probejahr an dem kgl. Gymnasium zu Stargardt zu Ostern 1884 beendigt hatte. Er verlässt uns am 28. März 1885.

Den katholischen Religionsunterricht übernahm an Stelle des Herrn Probst Wagner Herr Kaplan Dr. Kranich seit Beginn das Schuljahres.

Den Unterricht an der Vorschule setzte Herr P. F. Nickel in derselben Weise fort, wie früher, als dieselbe noch Privatschule war. Er ist geboren zu Tiergartfelde bei Marienburg am 16. März 1841, gehörte dem Seminar zu Marienburg von 1858 bis 1861 an, bestand seine Prüfung daselbst am 28. Juni 1861 und unterrichtete an der Privatschule des Geheimrath Benecke von 18621884, seit Ostern 1884 an der Vorschule des Gymnasiums.

Als Probecandidaten wurden dem Gymnasium zu Anfang des Schuljahres die Herren Elimar Bäcker, Cand. phil., und G. F. A. Baseler, Cand. mathem., zugewiesen, doch wurde der Letztere schon am 29. April nach Marienburg zur Aushilfe für einen dort erkrankten Lehrer versetzt. Zu Michaelis 1884 trat Herr Dr. Ostermayer als Probecandidat ein. Herr Bäcker hat während des ganzen Schuljahres 9 St. Latein in Quinta, Herr Dr. Ostermayer während des Wintersemesters 7 St. Griechisch in Untertertia, Herr Baseler während der kurzen Zeit seiner Anwesenheit in Elbing 8 St. Rechnen in Sexta und Quinta unterrichtet.

Herr Gustav Lindenroth geboren 1804, auf der Universität zu Königsberg für den Unterricht in Mathematik und Naturwissenschaften 1825 1829 gebildet, ordentlicher Lehrer des hiesigen Gymnassii seit 1833, hatte, als er am 1. Juli 1865 in den Ruhestand trat, die Verwaltung der Gymnasialbibliotheken beibehalten. Seit Ostern 1884 hinderten ihn Alter und Krankheit auch diesen Dienst weiter zu versehen. Herr Kollege Behring, welcher ihn