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Unter-Pr'imcc. Ordinarius: der Oberlehrer, Hr. Schneemann.
A. Sprachnnterricht.
fatein. Sall. Iugurtha bis c. 55. Cic. orationes in Catil. I. II. III., pro rege De- iotaro u. pro lege Manilia. Wöchentlich 3 St.— Liv. L. XXXI. u. XXXIII. kursorisch. Wöchentlich 1 St.— Virg. Aen. L. VI.; Terentii Phormio; Hor. Epod. und Od. L. I. Wöchentlich 2 St.— Syntaxis ornata; Censur der lateinischen Uebersetzungen und Aufsätze; Stilübungen. Wöchentlich 2 Stunden. Der Ordinarius.
Griechisch. Herod. L. I. Xen. Hellen. L. II. und III. c. 1; jede 14 Tage eine Stil- stunde. Wöchentlich 4 St.— Hom. II. L. I IX. Wöchentlich 2 St. Der Ordi- narius.
Deutsch. Die Lehre vom deutschen Vers und Reim. Theorie der Dichtkunst nebst übersichtlicher Angabe der Hauptwerke aus der Geschichte der Literatur bei den ein- zelnen Gattungen. Einiges aus der Lehre von den Sprachſiguren und besondern Formen des Ausdrucks. Alle Monate ein grösserer Aufsatz als häusliche Arbeit nebst fortwäh- renden Uebungen im Disponiren und kleinern Ausarbeitungen in der Schule.(NB. Die
Themata der deutschen und lat. Aufgaben sind unten angegeben.)— Lektüre. Die Iphigenia von Göthe wurde grösstentheils gelesen.— Mündlicher Vortrag. Wöchent- lich 3 St. Der Gymnasiallehrer, Hr. Dr. Hamacher.
Franzäsisch. Grammatik; Uebersetzungen aus dem Deutschen.— Lektüre: Voyage
du jeune Anacharsis en Grèce, par Barthélémy; die Capitel, welche über den Staat der Athener handeln. Wöchentlich 2 St. Der Gymnasiallehrer, Hr. Schwendler.
Hebräisch. Die Grammatik nach Gesenius bis zur Syntax§. 104. Gelesen und er- klärt wurde Mos. I. c. 1. 2. 3. 6. 7. 8. 22. 27. 39. 40— 42.
B. Wiſſenſchaftlicher Unterricht.
Ueligionslehre. Nothwendigkeit einer übernatürlichen Offenbarung Gottes an die Menschen und Angabe der Bedingungen, unter welchen eine vorgebliche als wirklich angenommen werden muss. Aechtheit, Unverfälschtheit und Glaubwürdigkeit der Schriften des N. T. mit Berücksichtigung der Zeit, des Ortes und der Veranlassung, unter wel- chen die einzelnen Bücher abgefasst wurden. Das Christenthum als eine übernatürlich göttliche Offenbarung bewiesen.— Unzulänglichkeit der heil. Schrift als Regula fidei, aber in Verbindung mit der Tradition und Unfehlbarkeit der Kirche als solche darge- than. Allgemeine Concilien, Inspiration der heil. Schriften des Alt. und Neu. Bundes; Primat, Episcopat und Beantwortung der Frage, wo die wahre Kirche Christi zu finden sei. Die beweisenden Schriftstellen wurden in dieser, so wie in den obern Klassen überhaupt in der Ursprache des N. T. nachgelesen und erklärt. Wöchentlich 2 St. Der Religionslehrer, Hr. Meyers.
Geschichte. Die verschiedenen Zeitrechnungen der merkwürdigsten Völker. Eine


