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7) Schreihuntorricht. 3 St. Schreiblehrer Rönnoke- 8) Zoichnenunterricht. 2 St. Maler Naumann.
Gesangunterricht. 4 St. wöchentlich in den verschiedenen Klassen. Musikdirector Schnoider-.
D. Rurze Inhalts-Anzeige der von den Iohen vorgesetzten Behörden erlassenen und bei dem Rector des Gym- nasiums eingegangenen Verordnungen vom Monat März 1342 bis dahin 1845.
1) Ertheilung genauerer Vorschriften, durch deren gewissenhafte Befolgung der von den Ilohen Behörden bei Feststellung des Probejahrs beabsichtigte Zweck für die Schulamtscandidaten sicherer erreicht werden soll. Magdeburg, den 13. April 1842.
2) Ueber mehrere die gymnastischen Uebungen betreffende Punkte wird Bericht-Erstattung gefordert. Magdeburg, den 25. August 1842.
3) Es ist Anzeige zu machen über die Uebungen, welche bisher in den einzelnen Klassen statt- gefunden, um die Schüler zu einem angemessenen freien miüindlichen Vortrage theils fremder, theils eigener Gedanken auszubilden und zugleich Vorschläge zu thun, ob und wodurch diese Uebungen, es sey direct oder indirect gefördert werden können. Magdeburg, den 30. Septem- ber 1842.
4) Künſtig sind von den Schulprogrammen jedes Mal 232 Exemplare einzusenden. Magde- burg, den 27- Februar 1843.
Aufmerksam wird gemacht:;.
¹) Auf das bei Baumann in Marienwerder für Schiiler herausgekommene Lehmannsche Gesangbuch. 5) Auf die von dem Dr. Beiling in München herausgegebene Wand- und Schulkarte von Pa- lästina.
c. Zur Chronil der Schule von Ostern 1842 bis Ostern 1343.
Die Oster- Prüfung wurde mit einem Redeactus eröffnet, und zwar behandelten in freien von ihnen selbstgearbeiteten Reden die Schiler folgende Themata: der Primaner Lerche: Cur Galba, qui bonus militum dux fuit, non idem bonus ſuerit Imperator; der Primaner Sostmann: Ouas ob causas Horatium pöctam beatum praedicare liccat; der Primaner Teuscher: Culturgemählde nach Göthe's IIerrmann und Dorothea. Ein zweiter feierlicher Redeactus fand zur Allerhöchsten Geburtsfeier Sr. Majestät des Königs statt. In freier Rede trat auf: der Primaner Hinsching: Wodurch erhält ein Volk eine Stellung in der Weltgeschichte. Erhebend und zugleich erfreulich war die zahlreiche Theilnahme der hiesigen Behörden und des Publikums, welche besonders die letztere Feier fand. Der Herr Consistorial- und Schulrath Dr. Schaub beehrte in diesem Jahre unser Gymnasium mit einer dreimaligen Lehrern und Schülern auf gleiche Weise zur Freude und Ermunterung gereichendon Anwesenheit. Das erste Mal nahm er Einsicht von dem Ausſall der schriftlichen
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