Aufsatz 
De emendatione fabulae Aeschyliae, quae supplices inscribitur : Commentationis pars prior
Entstehung
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31.) Vom 27. April. Nach einer hoͤhern dem Koͤnigl. Provinzial⸗Schul⸗Collegio eroͤffneten Wil⸗ lensmeinung iſt an die Stelle des Lehrbuchs fuͤr die hoͤhern Religionsclaſſen der Gelehrten⸗Schulen von A. H. Niemeyer eins der ſpaͤter erſchienenen fuͤr den evangel. Religionsunterricht einzufuͤhren.

32.) Vom 10. Mai. Da das hohe vorgeordnete Miniſterium ſich veranlaßt geſehen hat, den bis⸗ herigen Oberlehrer Dr. Schubarth zum außerordentlichen Profeſſor in der philoſophiſchen Facultaͤt der Uni⸗ verſitaͤt Breslau unter Belaſſung ſeines bisherigen aus Staatsfonds erfolgenden Gehalts zu ernennen, ſo wird dem Director aufgegeben anzuzeigen, in welcher Weiſe die Lectionen des Dr. Schubarth an die andern Lehrer vertheilt werden koͤnnen.

33.) Vom 17. Mai. Es iſt von Anfange des Jahres ab zur Betheilung der in- und auslaͤndi ſchen Gymnaſien, die dem gegenſeitigen Austauſche beigetreten ſind, die Zahl von 200 Exemplaren von jedem der bei dem hieſigen Gymnaſio herauskommenden Programme an das Koͤnigl. Provinzial-Schul⸗ collegium einzureichen.

34.) Vom 17. Juni. Das Koͤnigl. Provinzial⸗Schul⸗Collegium hat den zeitherigen Huͤlfslehrer Lucas, nachdem deſſen Ernennung zum ordentlichen Lehrer am Koͤnigl. evangeliſchen Gymnaſio zu Glogau hoͤhern Orts genehmigt worden, veranlaßt, mit Ablauf des Monats ſich dahin zu begeben, und beabſich tigt deſſen Stelle mit dem Schulamts⸗-Candidaten Dr. Marckſcheffel, Mitglied des paͤdagogiſchen Semi nars, der auch fuͤr die durch Dr. Schubarths Abgang erledigten Lectionen geeignet, zu beſetzen.

35.) Vom 28. Juni. Dem Dr. Mareſſcheffel iſt Aufſchub ſeines Abgangs nach Hirſchberg bis nach Beendigung der Sommerferien geſtattet worden..

36.) Vom 13. Juli. Das Hohe Miniſterium hat nach Reſcript vom 13. Juni zu Beſtreitung der Remuneration des Zeichnen⸗Unterrichts fuͤr das erſte Semeſter 30 Rthlr. und zu den Koſten des zu Michael c. auszugebenden Programms 25 Rthlr. außerordentlichen Zuſchuß bewilligt.

37.) Vom 30. Juli. Auf Veranlaſſung des hohen Miniſtekii werden zu Beſeitigung mancher Ver⸗ ſchiedenheiten und Maͤngel, die in Hinſicht der Titelblaͤtter der Schulprogramme bemerkt worden, Vor⸗ ſchriften uͤber die Einrichtung derſelben gegeben.

38.) Vom 2. Auguſt. Das Hohe Miniſterium hat die Anſtellung des Dr. Marckſcheffel genehmigt. Die Beſtallung fuͤr denſelben iſt daher ausgefertigt und dem Koͤnigl. Compatronats⸗Commiſſar uͤberſendet, mit dem Auftrage, dieſelbe ihm zu behaͤndigen und ihn zu vereiden.

39.) Vom 3. Auguſt. Um dem ſtoͤrenden Einfluß zu begegnen, den die verkehrte Anſicht der Schuͤ⸗ ler von den Anforderungen der Abiturientenpruͤfung und den Mitteln ihr zu genuͤgen auf die wiſſenſchaft⸗

liche Ausbildung derſelben zu aͤußern droht, ſchreibt das Hohe Miniſterium ein Verfahren vor, das kuͤnf⸗ tig bei den Abiturientenpruͤfungen beobachtet werden ſoll, damit eine lebendige und regelmaͤßige Theilnahme der Schuͤler an den Unterrichtsgegenſtaͤnden immer mehr geweckt, auch der tumultuariſchen Vorbereitung zu der Abiturientenpruͤfung und der Furcht vor dieſer ein Ziel geſetzt werde.

40.) Vom 6. September. Rector und Senat der Univerſitaͤt Breslau uͤberſenden zwei Exemplare des Lections⸗Verzeichniſſes fuͤr das bevorſtehende Winter-Halbjahr, um die abgehenden Studirenden

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