Aufsatz 
Commentatio de nonnullis Aeschyli atque Sophoclis locis difficilioribus
Entstehung
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28 der wichtigſten,. ſeit Abfaſſung unſers letzten Programmes an das Gymnaſium erlaſſenen,

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in Nachdem das Hochloͤbliche Provinzlal⸗Schuleollegium ſchon fruͤher in Betreff des Unterrichts in der Religkon, in der Mathematik, in der lateiniſchen und deutſchen Sprache, theils einen Bericht uͤber das, was bereits in unſerm Gymnaſium beobachtet werde, theils Vorſchlaͤge, wie jener Unterricht am Beſten einzurichten ſei, gefordert hatte, iſt unter dem 18. September v. J. in Hinſicht des geſchichtlich⸗ geographiſchen Unterrichts und unter dem 15. Februar d. J. in Hinſicht des Unterrichts im Zeichnen eine gleiche Aufforderung von derſelben Hohen Behoͤrde an uns ergangen, damit letztgedachte Unterrichtszweige durch einen Austauſch von Erfahrungen, Beobachtungen und Vorſchlaͤgen ebenfalls einem moͤglichſt voll⸗ kommenen Ziele immer naͤher gebracht werden moͤchten.

nter dem 26. October v. J. theilt uns das Hochloͤbliche Provinzial⸗Schuleollegium

die Verfuͤgung des Hohen Miniſteriums der geiſtlichen und Unterrichts⸗Angelegenheiten mit, daß die evangeliſchen Candidaten der Theologie vor ihrer Zulaſſung zu der Pruͤfung pro li- centia concionandi dem Conſiſtorio auch daruͤber, zu welcher Kirche ſie ſich waͤhrend ihrer Univerſitaͤts⸗Jahre gehalten, und inwieweit ſie als Studirende an dem Genuſſe des h. Abend⸗ mahls Theil genommen haben, von jetzt an naͤhere Auskunft geben und zu dem Ende ein Zeugniß des betreſſenden evangeliſchen Geiſtlichen, aus deſſen Haͤnden ſie waͤhrend ihrer Uni⸗ verſitaͤts⸗Jahre das h. Abendmahl empfangen haben, beibringen ſollen. Hierbei fordert uns das Hochloͤbliche Provinzial-Schulcollegium auf, gedachte Hoͤchſte Verfügung am Schluſſe jeden Semeſters denjenigen Schuͤlern der Prima bei ihrem Abgange bekannt zu machen, welche ſich dem Studium der evangeliſchen Theologie zu widmen gedaͤchten.

Zu demſelben Zwecke erließ an uns das Hochloͤbliche Provinzial⸗Schulcollegium unter dem 13. December v. J. die Verfuͤgung des Hohen Miniſteriums, nach welchem letzteres be⸗ ſtimmt hat, daß die Pruͤfung der evangeliſch⸗theologiſchen Candidaten fuͤr die Wahlfaͤhigkeit zum Pfarramte ſich auch uͤber Paͤdagogik, in ſoweit ſie in den zweckmaͤßigen Unterricht der Jugend, in die Anleitung dazu und in die Aufſicht daruͤber einſchlaͤgt, verbreiten, ſo wie bei der Beurtheilung uͤber die Tuͤchtigkeit der gepruͤften Candidaten auch darauf geſehen werden ſoll, ob und in wieweit ſie Fertigkeit im Katechiſiren beſitzen. Mittelſt derſelben Verfuͤgung ſind das Hochwuͤrdige Conſiſtorium und das Hochloͤbliche Provinzial⸗Schulcollegium ver⸗