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wechselständig, eirund, seicht gelappt, scharf gesägt und ihre Stiele mit wenigen Härchen und Drüsen besetzt. Uebrigens variiren die Blätter vielfach. Die Heimat dieses Baumes ist Nordamerika. Von dort stammt auch
Amelanchier(Mespilus) canadensis L., die canadische Felsenbirne.
Die Blätter sind länglich elliptisch und mit einer Spitze versehen, am Grunde wenig herzförmig. Im Allgemeinen ist diese Felsenbirn M. Amelanchier L. ähnlich, vielleicht nur eine Varietät derselben. Wegen der weissen Blütentrauben und der blauschwarzen Früchte wird sie als Zierbaum oft benutzt. M. Amelanchier L., die gemeine Felsenbirn, steht auf den Felsen des Falkensteiner Schlosses.
Die nächsten Verwandten von Mespilus und Amelanchier, die Crataegusarten, welche von manchen Botanikern in eine Gattung mit ihnen vereinigt werden, bilden zur Zeit der Blüte einen reizenden Schmuck der Anlagen und Gärten.
25. Sorbus hybrida L., die halbgeflederte Eberesche,
wird als ein Blendling betrachtet von S. aucuparia L., dem Vogelbeerbaum mit den un- paarig gefiederten Blättern, den länglichen, scharf gesägten Fiederblättchen und von S. aria Orz., dem Mehlbeerbaum, dessen Blätter nicht gefiedert, nur seicht gelappt oder grob gesägt und unterseits weissfilzig sind. Das länglich runde Blatt steht allerdings in seiner Form zwischen diesen beiden Arten, indem es auf der unteren Hälfte gefiedert oder fiederspaltig, nach der Spitze zu hingegen nur eingeschnitten oder gesägt ist. Die Unterfläche ist graufilzig und das Fiederblatt oben gesägt. Die Blüten sind weiss, die Früchte roth.
S. aucuparia L., der Vogelbeerbaum, findet sich in unsern Anlagen zwischen Ober-Mainthor und Weiherstrasse an dem Reitpfade, regelmässig abwechselnd mit Crataegus oxyacantha L. var. flore rubro pleno, dem gefülltblumigen Rothdorn, und dann ununterbrochen, ebenfalls am Reitpfade, von der Fichtestrasse bis gegen das Friedberger Thor.
Von Sorbus aria Crz., dem Mehlbeerbaum, steht ein Bäumchen zwischen Friedberger Thor und dem Kirchner-Denkmal.
Alle drei Arten finden sich im Taunus. S. aucuparia steigt in den Alpen bis über 1500 Meter hinan.
S. torminalis Crz., der Elsbeerbaum, mit grossen, eiförmigen, unregelmässigen, doppelt- sägezähnigen Blättern steht im Vilbeler Walde und bei der Götheruhe.
S. domestica L., die zahme Eberesche, auch Speierling genannt, ein der S. aucoparia ähnlicher Baum, wird da und dort angepflanzt; bei Cronberg z. B. stehen viele Bäume. Die Früchte werden von manchen Aepfelweinproducenten in kleinen Quantitäten beim Keltern den Aepfeln beigemengt und diese Mischung liefert dann den sogen. Speierling.
Pirus communis L., der Birnbaum,
in einem jungen Exemplare auf der Nordostseite, steht wohl nur hier durch zufällig
ausgestreuten Samen. 4 5


